Corporate Governance


Die Swiss Life-Gruppe setzt sich für eine risikogerechte und transparente Unternehmensführung unter Berücksichtigung anerkannter nationaler und internationaler Standards der Corporate Governance ein.

Swiss Life stellt auf anerkannte Standards der Corporate Governance ab und misst den sich daraus ergebenden Anforderungen an die Führung und die Organisation der Swiss Life-Gruppe im Interesse ihrer Aktionäre, ihrer Versicherungs­nehmer und ihrer Mitarbeitenden einen hohen Stellenwert bei. Die Swiss Life Holding AG (Swiss Life Holding) stützt sich bei der Ausgestaltung ihrer Corporate Governance auf die entsprechenden Richtlinien der SIX Swiss Exchange und der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA und orientiert sich an den führenden nationalen und internationalen Standards, namentlich am Swiss Code of Best Practice for Corporate Governance des Verbands der Schweizer Unternehmen «economiesuisse» sowie an den Grundsätzen der Corporate Governance der Organisation für wirtschaft­liche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Die von Swiss Life implementierten Massnahmen und Mechanismen zur Sicherstellung einer guten Corporate Governance haben sich in der Praxis bewährt. Es werden jedoch fortlaufend spezifische Anpassungen geprüft, um die Führungs- und Kontrollinstrumentarien sowie die Offenlegung den aktuellen Gegebenheiten anzupassen und weiter zu verbessern.

Zur Umsetzung der per 1. Januar 2014 in Kraft getretenen Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsen­kotierten Aktiengesellschaften (Vergütungs-Verordnung, VegüV) hat die Generalversammlung am 23. April 2014 auf Antrag des Verwaltungsrats eine entsprechende Statutenrevision beschlossen. Mit Bezug auf die Corporate Governance sind in Anwendung der Vergütungs-Verordnung die Mitglieder des Verwaltungsrats durch die Generalversammlung neu für eine einjährige Amtsdauer zu wählen, wie dies Swiss Life bereits an der Generalversammlung 2013 eingeführt und auch an der letztjährigen Generalversammlung gehandhabt hat. Neu erfolgt auch die Wahl des Präsidenten des Verwaltungsrats sowie der Mitglieder des Vergütungsausschusses und des unabhängigen Stimmrechtsvertreters durch die Generalversammlung. Was die Vergütungspolitik der Swiss Life-Gruppe betrifft, wurden die Grundsätze der bestehenden Regelung in die revidierten Statuten aufgenommen. Im Weiteren ist in den Statuten die maximale Anzahl der zusätzlichen Mandate geregelt worden, die von den Mitgliedern des Verwaltungsrats und der Konzernleitung wahrgenommen werden dürfen. Ebenso sind darin Bestimmungen zur Gewährung von Darlehen und Krediten an Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung und weitere Regelungen zur Corporate Governance aufgenommen worden.

Dieser Bericht zeigt die wesentlichen Aspekte der Corporate Governance der Swiss Life-Gruppe auf. Die nachstehende Gliederung folgt weitgehend der am 1. Oktober 2014 in Kraft getretenen Richtlinie der SIX Swiss Exchange betreffend Informationen zur Corporate Governance. Im Vergütungsbericht auf den Seiten 49 bis 67 sind die Transparenzbestimmungen der Vergütungs-Verordnung (VegüV) sowie des FINMA-Rundschreibens 2010/1 betreffend Mindeststandards für Vergütungssysteme bei Finanzinstituten berücksichtigt.