Gesellschaft

Swiss Life ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst: Als Schweizer Unternehmen und Anbieterin von Vorsorgedienstleistungen mit einer Tradition von über 150 Jahren steht Swiss Life mitten im öffentlichen Leben. Der Konzern unterstützt das Gemeinwesen in vielfältiger Form mit karitativem Engagement, Freiwilligenarbeit, der Mitgestaltung des politischen Prozesses und stetiger Verbesserung seiner Umweltbilanz.

Gemeinnütziges Engagement — Hilfe für Menschen in Not In allen Ländergesellschaften unterstützen Swiss Life und ihre Mitarbeitenden Menschen in Not und eine Vielzahl sinnvoller Projekte. In der Schweiz fördert die Stiftung «Perspektiven» gemeinnützige inländische Initiativen in den Bereichen Gesundheit, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Sport, mit Schwerpunkt auf Integration und Bildung. Im Jahr 2005 anlässlich des 150-Jahre-Jubiläums von Swiss Life gegründet, schüttet die Stiftung jährlich mehr als CHF 1 Million aus. 2011 wurden 89 Organisationen und Projekte berücksichtigt. Die Stiftung überwies Hilfswerken auch namhafte Beiträge zur Soforthilfe. Ausserdem unterstützte der Swiss Life-Aussendienst lokale Organisationen.

Swiss Life in Frankreich hat seit 2009 ihre eigene Stiftung, die Fondation Swiss Life. Sie sprach Geld für Konzerte und Kunstausstellungen, die Menschen in Pflegeheimen, kranke Kinder und Demenzpatienten erfreuten, und machte damit Kultur für diese Menschen erlebbar. Schliesslich förderte die Fondation verschiedene karitative Projekte für behinderte oder an Leukämie erkrankte Kinder, die von Swiss Life-Mitarbeitenden geleitet werden.

In Deutschland unterstützt Swiss Life seit 2007 jährlich die Nicolaidis-Stiftung, eine gemeinnützige Einrichtung für verwitwete Mütter, Väter und deren Kinder.

AWD hilft seit 1991 Kindern in Not durch die gemeinnützige AWD-Kinderstiftung in Deutschland, an der sich auch die regionalen AWD-Gesellschaften in Österreich, der Schweiz und Tschechien beteiligen. Die Stiftung wird im Wesentlichen von Lohnbeiträgen der AWD-Mitarbeitenden getragen. Die AWD-Kinderstiftung betreibt zwei eigene operative Grossprojekte: Das Noma-Projekt der deutschen AWD-Kinderstiftung im westafrikanischen Sokoto widmet sich der chirurgischen Rehabilitation von Opfern einer durch Infektionen verursachten Erkrankung, die zu schwersten Gesichtsdefekten führt. Die Schweizer AWD-Kinderstiftung baut in Kirgistan ein Behandlungszentrum für Kinder mit Gesichtsfehlbildungen auf.

Dienst an der Gemeinschaft — Förderung und Unterstützung von Freiwilligenarbeit — Swiss Life sieht sich dem Milizgedanken verpflichtet. Miliz bedeutet aktives und selbständiges Eintreten für öffentliche Belange und eine freiwillige Mitarbeit in der staatlichen Gemeinschaft. Als Unternehmen, das im Sozialversicherungsbereich tätig ist, hat Swiss Life ein Interesse an einer integrativen und gut funktionierenden Gesellschaft. Die ausserberufliche Selbstverpflichtung in Gesellschaft und Wirtschaft fördert überdies den Sinn für das Gemeinsame und die öffentliche Wohlfahrt und damit auch die Sozialkompetenz des Einzelnen.

Swiss Life ist überzeugt: Eine höhere Sozialkompetenz der einzelnen Mitarbeitenden bedeutet auch eine gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Deshalb begrüsst Swiss Life das Engagement im Dienst des Gemeinwesens. Im Personalreglement wird den Mitarbeitenden ausdrücklich eine Betätigung in politischen und militärischen Gremien und Verbänden ermöglicht. Das Unternehmen bietet dafür Unterstützung im Rahmen der Verhältnismässigkeit, wie etwa durch Flexibilität bei der Arbeitszeit.

Politik — Swiss Life pflegt einen aktiven Dialog mit Entscheidungsträgern — Den Austausch mit der Politik erachtet Swiss Life als ausserordentlich wichtig. Das Unternehmen bringt seine Expertise in politische Diskussionen ein und vertritt seine Interessen in der politischen Öffentlichkeit in allen Phasen der Entscheidungsfindung professionell. Über den gesamten politischen Zyklus hinweg versucht es, in dem Sinne Einfluss zu nehmen, dass für alle Betroffenen sachdienliche, optimierte Lösungen gefunden werden. Swiss Life berät über ihre Spezialisten die verschiedenen Entscheidungsträger in politischen Parteien, Kommissionen und Parlamenten und lässt ihr Expertenwissen von der Ausarbeitung gesetzgebender Texte bis zu Vernehmlassungen einfliessen. Das Unternehmen unterstützt zudem einzelne Politiker und ausgesuchte politischeParteien mit finanziellen Beiträgen. In permanentem Kontakt mit Politikern aller Parteien steht Swiss Life in der Schweiz zum Beispiel in Fragen der Parameter der beruflichen Vorsorge (Umwandlungssatz, Mindestzinssatz, Mindestausschüttungsquote) wie auch in branchenrelevanten Themen (Solvenz, Aufsicht). Aktiv engagiert ist sie unter anderem bei der Totalrevision des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG).

Swiss Life führt den Dialog mit der Öffentlichkeit und Entscheidungsträgern zu vorsorge- und versicherungsrelevanten Themen auch über die Verbände und Standesorganisationen. In den Gremien der Berufs- und Fachverbände spielt das Unternehmen eine aktive Rolle. Der Verwaltungsratspräsident von Swiss Life arbeitet im Vorstand des nationalen Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse mit, der CEO der Gruppe im Vorstand sowie Vorstandsausschuss des Schweizerischen Versicherungsverbands (SVV). Gerade im SVV ist das Unternehmen stark präsent: Der CEO des Konzernbereichs Schweiz präsidiert den zentralen Ausschuss Leben, der CFO der Gruppe wirkt im Ausschuss Finanz & Regulierung mit, und weitere Experten vertreten Swiss Life in rund 15 Kommissionen und Arbeitsgruppen. Auch in anderen Kernmärkten engagieren sich Vertreter des Swiss Life-Managements in den lokalen Branchenverbänden.

In Deutschland tauschten sich bei der Veranstaltungsreihe «Salon Palais Leopold» in München Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien mehrmals im Jahr über wichtige gesellschaftspolitische Themen aus. 2011 waren unter anderem Avraham Primor, Publizist, und der griechische Spitzendiplomat Anastassios Kriekoukis zu Gast. Für Firmenkunden, Geschäftspartner und Experten bietet Swiss Life seit 2007 über die Veranstaltungsreihe «Münchner Fachforum» regelmässig eine Plattform zum Dialog.

 

So fängt Zukunft an.