Anhang zur Jahresrechnung

Grundsätze zur Rechnungslegung

Aktiven und Passiven werden in der Bilanz gemäss den Vorschriften des schweizerischen Obligationenrechts (OR) ausgewiesen.

Erläuterungen zu Bilanz und Erfolgsrechnung
Beteiligungen
 
 
Währung
Aktienkapital
in 1000

Direkter Anteil

Währung
Aktienkapital
in 1000

Direkter Anteil
  31.12.2011 31.12.2010
Swiss Life AG, Zürich
  CHF 587 350 100.00% CHF 587 350 100.00%
Swiss Life Beteiligungs GmbH, Hannover
  EUR 25 100.00% EUR 25 100.00%
Swiss Life Intellectual Property Management AG, Zürich
  CHF 250 100.00% CHF 250 100.00%
Swiss Life International Holding AG, Zürich
  CHF 1 000 100.00% CHF 1 000 100.00%
Swiss Life Investment Management Holding AG, Zürich
  CHF 50 000 100.00% CHF 50 000 100.00%


Darlehen an Konzerngesellschaften — Darlehen im Umfang von CHF 362 Millionen innerhalb der Darlehen an Konzerngesellschaften sind als nachrangig eingestuft.

Bedeutende Aktionäre — Folgende Aktionäre halten mehr als 5% der Aktien der Swiss Life Holding:

In % des gesamten Aktienkapitals  
  31.12.2011 31.12.2010
Talanx AG
  9.27% 9.31%
Carsten Maschmeyer & Söhne
  5.05%


Aktienkapital — Das Aktienkapital der Swiss Life Holding (SLH) bestand per 31. Dezember 2011 aus 32 081 054 voll liberierten Aktien mit einem Nennwert von CHF 5.10 je Aktie. Bei der Ausübung des Stimmrechts kann kein Aktionär für eigene und vertretene Aktien zusammen mehr als 10% des gesamten Aktienkapitals direkt oder indirekt auf sich vereinigen. Per 31. Dezember 2010 standen 32 081 054 Namenaktien der SLH mit einem Nennwert von CHF 9.60 je Aktie aus. Das bedingte Aktienkapital belief sich am 31. Dezember 2011 auf CHF 12032868.60 (2010: CHF 22650105.60).

Gesetzliche Reserven — Die gesetzlichen Reserven bestehen aus den allgemeinen Reserven (zuzüglich des über den Nennwert hinaus einbezahlten Kapitals abzüglich Transaktionskosten), der Reserve für eigene Aktien (Gegenwert der eigenen SLH-Aktien im Besitz der Swiss Life-Gruppe) sowie der per 1. Januar 2011 neu gebildeten Reserve aus Kapitaleinlagen von CHF 1533 Millionen. Davon sind CHF 1363 Millionen von der Eidgenössischen Steuerverwaltung anerkannt, während bei CHF 170 Millionen die steuerrechtliche Qualifikation noch offen ist und je nach Entwicklung der künftigen Rechtslage zu beurteilen sein wird.

Freie Reserven und Gewinnreserven — Dieser Posten umfasst kumulierte Gewinnreserven, welche nicht an die Aktionäre ausgeschüttet wurden bzw. welche nicht für die Bildung von Reserven für eigene Aktien verwendet wurden.

Eigene Aktien — Die Gesellschaften der Swiss Life-Gruppe kauften im Berichtsjahr total 66 900 eigene Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von CHF 127.86. In der gleichen Periode verkauften sie 473 Aktien zu einem Durchschnittskurs von CHF 118.50. Per 31. Dezember 2011 verfügte die Swiss Life-Gruppe über 224 330 eigene Aktien.

Personalaufwand — Im Betriebsaufwand ist kein direkter Personalaufwand enthalten.

Eventualverpflichtungen — Die Swiss Life Holding garantiert alle Verpflichtungen der Swiss Life AG, welche die verschiedenen Tranchen der nachrangigen, unbefristeten Step-up-Darlehen (hybride Verbindlichkeiten) im Gegenwert von CHF 2308 Millionen zum Bilanzstichtag betreffen.

Des Weiteren stellt die Swiss Life Holding Garantien für einen maximalen Nettoinventarwert von CHF 750 Millionen für die Swiss Life AG, von CHF 150 Millionen für Swiss Life Funds, von CHF 150 Millionen für Swiss Life Funds (Lux) Management Company und von CHF 97 Millionen für Swiss Life Products.

Zudem gewährt die Swiss Life Holding eine Kreditlinie von CHF 37 Millionen für Swiss Life Products.

Veränderung des Eigenkapitals für die Geschäftsjahre zum 31. Dezember
Mio. CHF  
  2011 2010
 
Aktienkapital
 
Stand 1. Januar
  308 385
Herabsetzung des Nennwerts
  –144 –77
Total Aktienkapital
  164 308
 
Gesetzliche Reserven
 
Allgemeine Reserven
 
Stand 1. Januar
  1 139 1 139
Einlage in die Reserve aus Kapitaleinlagen
  –1 107
Total allgemeine Reserven
  32 1 139
Reserve für eigene Aktien
 
Stand 1. Januar
  19 25
Einlage in die Reserve für eigene Aktien
  7 –6
Total Reserve für eigene Aktien
  26 19
Reserve aus Kapitaleinlagen
 
Stand 1. Januar
 
Einlage in die Reserve aus Kapitaleinlagen
  1 533
Total Reserve aus Kapitaleinlagen
  1 533
Total gesetzliche Reserven
  1 591 1 158
 
Freie Reserven
 
Stand 1. Januar
  2 986 2 939
Einlage in die freien Reserven
  200 40
Reserve für eigene Aktien (inkl. Herabsetzung des Nennwerts)
  –7 7
Einlage in die Reserve aus Kapitaleinlagen
  –426
Total freie Reserven
  2 753 2 986
 
Bilanzgewinn
 
Stand 1. Januar
  204 44
Einlage in die freien Reserven
  –200 –40
Reingewinn
  238 200
Total Bilanzgewinn
  242 204
 
Total Eigenkapital
  4 750 4 656


RISIKOBEURTEILUNG — Für die Risikobeurteilung verweisen wir auf Anhang 5 zur konsolidierten Jahresrechnung der Swiss Life-Gruppe.

Offenlegung der Entschädigung an den Verwaltungsrat und die Konzernleitung gemäss Art. 663bbis und Art. 663c OR

Vergütungen im Jahr 2011 — Die nachstehenden Ausführungen berücksichtigen die Transparenzvorschriften des Obligationenrechts betreffend Vergütungen gemäss Art. 663bbis und Art. 663c OR und die Richtlinien der SIX Swiss Exchange betreffend Informationen zur Corporate Governance sowie das Rundschreiben 2010/1 der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) betreffend Mindeststandards für Vergütungssysteme bei Finanzinstituten. Zusätzliche Angaben zu den Vergütungen und zum Vorsorgeaufwand sind im Kapitel Corporate Governance auf den Seiten 21 bis 31 sowie in der konsolidierten Jahresrechnung (Anhänge 24 und 32) auf den Seiten 131 bis 137 und 146 bis 147 dargestellt.

Die Beschreibung der Entschädigung der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung sowie die tabellarische Darstellung der entsprechenden Vergütungen folgen denjenigen im Jahr 2010. Die variable Entschädigung in bar an die Mitglieder der Konzernleitung (Bonus in bar und die per 1. Januar 2012 neu eingeführte aufgeschobene Vergütung in bar) für das Geschäftsjahr 2011, die vom Verwaltungsrat Anfang 2012 festgelegt worden ist, wird in den Vergütungstabellen periodengerecht als Vergütung für das Jahr 2011 offengelegt (Accrued Methode). Den Mitgliedern des Verwaltungsrats wird neu ausschliesslich eine feste Gesamtentschädigung, die zu 70% in bar und zu 30% in Aktien der Swiss Life Holding, die während drei Jahren gesperrt sind, ausgerichtet. Die bisherige Regelung, wonach den Mitgliedern des Verwaltungsrats unter Berücksichtigung der Geschäftsergebnisse eine variable Entschädigung in Form von gesperrten Aktien in der Höhe von maximal 15% der festen Entschädigung ausgerichtet wurde, ist aufgehoben worden.

Die Entschädigungen der Mitglieder des Verwaltungsrats werden einzeln und die Entschädigung des Präsidenten der Konzernleitung (Group CEO) wird individuell offengelegt.

Grundsätze der Entschädigungspolitik — Der Gesamtverwaltungsrat ist für die Festlegung der Richtlinien der Entschädigungspolitik innerhalb der Gruppe (inkl. variable Entschädigung und Aktienbeteiligungspläne) sowie für die Festlegung der für die Vorsorgeeinrichtungen massgebenden Richtlinien zuständig. Die Entschädigungspolitik unterstützt die durch die Unternehmensstrategie vorgegebene Performancekultur und ist Teil der Personalpolitik. Sie zielt darauf ab, qualifizierte Mitarbeitende an das Unternehmen zu binden und neue, sehr gut ausgewiesene Mitarbeitende zu gewinnen. Das Entlöhnungssystem orientiert sich am Marktumfeld und muss konkurrenzfähig sein. Die individuelle Gesamtentlöhnung berücksichtigt die beruflichen Fähigkeiten, das Engagement und die persönlichen Leistungen der Mitarbeitenden. Sie setzt sich aus dem Grundsalär, einem variablen, vom Erreichen der Jahresziele abhängigen Bonus, der in der Regel in bar und allenfalls in Aktien ausgerichtet wird, gegebenenfalls einer aufgeschobenen Vergütung in bar und einem mittel- bzw. langfristigen Aktienbeteiligungsprogramm sowie Beiträgen für die Alters- und Risikovorsorge zusammen. Das Salär, das auf die Funktion und die persönlichen Fähigkeiten abstellt, wird jährlich überprüft und bei Bedarf angepasst. Zur Überprüfung der Angemessenheit sowie zur internen und externen Vergleichbarkeit werden Salärvergleichsstudien beigezogen und anerkannte Funktionsbewertungssysteme eingesetzt.

Grafik



Die variablen Vergütungskomponenten sind an die strategischen Vorgaben der Gruppe sowie der einzelnen Konzernbereiche und die damit verbundenen finanziellen und personalpolitischen Ziele geknüpft. Sie stellen auf die Erreichung der vorgängig im Rahmen der Mittelfristplanung jeweils für einen Zeitraum von drei Jahren festgelegten Jahresziele ab und sind abhängig von den bezogen auf die Zielvorgaben tatsächlich erbrachten Leistungen von Einzelpersonen bzw. Teams (Leistungslohn) sowie vom Zielerreichungsgrad in Bezug auf das Jahresergebnis der Swiss Life-Gruppe (Beteiligung am Unternehmenserfolg). Für die Beurteilung der quantitativen und qualitativen Zielerreichung werden stets auch die für die Funktionserfüllung massgeblichen Kompetenzen wie fachliche Expertise, Unternehmertum, Aufgabenerfüllung, Zusammenarbeit und Führung berücksichtigt. Die prozentuale Gewichtung zwischen der individuellen Leistung bzw. Teamleistung und der Beteiligung am Unternehmenserfolg hängt von der Stellung und Aufgabe der Funktionsinhaber ab.

Die Beteiligung am Unternehmenserfolg wird anhand quantitativer, im Rahmen der Mittelfristplanung vorgängig für die nächsten drei Jahre festgelegten Gruppenziele (Key Performance Indicators, KPI) gemessen. Die wichtigsten KPI sind neben den Kennzahlen betreffend Jahresgewinn, Kosten, Geschäftsvolumen, Anlagerendite, Eigenkapitalrendite und Solvenz insbesondere auch die Profitabilität des Bestandes und des Neugeschäftes, die Margenentwicklung sowie der Anteil nicht traditioneller Produkte am Neugeschäft. Zur Vermeidung von Verhaltensweisen, die auf das kurzfristige Erreichen von höher gewichteten Kennzahlen ausgerichtet sind, besteht keine vorweggenommene, mechanistische Gewichtung der einzelnen KPI. Die entsprechende Gewichtung wird jeweils am Ende eines Geschäftsjahres vom Verwaltungsrat vorgenommen.

Die persönliche Leistung aufgrund der vorgegebenen quantitativen und qualitativen Ziele wird jährlich im Rahmen des gruppenweit institutionalisierten Prozesses für die Mitarbeiterbeurteilung (Group Performance System, GPS) bewertet. Für die Festlegung der Ziele und die Beurteilung der Zielerreichung kommen zwei Beurteilungskomponenten bzw. Modelle zur Anwendung: das auf die qualitativen und quantitativen Ziele bezogene Group Objectives Model (GOM) sowie das Group Competency Model (GCM) zur Messung und Bewertung der individuell massgeblichen Kompetenzen und Verhaltensweisen inkl. der gegebenen Compliance-Vorschriften.

Für die Personen, welche für das Risikomanagement und die Risikokontrolle verantwortlich sind, werden die quantitativen Ziele so festgelegt, dass die Zielerreichung nicht vom Resultat der zu überwachenden Geschäftseinheit, einzelner Produkte oder Transaktionen abhängt.

Um eine allfällige variable Entschädigung erhalten zu können, ist in jedem Fall eine Zielerreichung gemäss GPS von minimal 80% erforderlich.

Die Arbeitsverträge der in der Schweiz fest angestellten Mitarbeitenden enthalten je nach Funktion und Seniorität Kündigungsfristen von drei bis zwölf Monaten. Alle bestehenden Arbeitsverträge mit Mitgliedern der Konzernleitung in der Schweiz sehen eine Kündigungsfrist von zwölf Monaten vor. Verträge im Ausland sind auf die lokalen Verhältnisse abgestimmt.

Inhalt und Verfahren — Die Ausgestaltung und die Festsetzung der Entschädigungen für die Mitglieder des Verwaltungsrats fallen gemäss Organisationsreglement in den Zuständigkeitsbereich des Gesamtverwaltungsrats, wobei der Nominations- und Entschädigungsausschuss (Nomination and Compensation Committee, NCC) entsprechende Vorschläge unterbreitet. Ebenso legt der Gesamtverwaltungsrat die Richtlinien der Entschädigungspolitik der Gruppe fest. Er berücksichtigt dabei Regelungen von anderen Unternehmen der Finanzdienstleistungsindustrie aufgrund allgemein zugänglicher Angaben und zieht Studien externer unabhängiger Fachleute bei. Für die geltende Entschädigungspolitik wurden als Vergleichsunternehmen in der Schweiz im Versicherungsbereich zwecks entsprechender Angaben unter anderen die Basler Versicherungen, die Swiss Re, die Zurich Financial Services, die Allianz und die AXA herangezogen.

Der Gesamtverwaltungsrat legt gestützt auf die von ihm beschlossenen Richtlinien der Entschädigungspolitik auf Vorschlag des Nominations- und Entschädigungsausschusses die Höhe und Aufteilung des Gesamtpools für die variable Entschädigung aller Mitarbeitenden fest. Für die Höhe der Zuweisung berücksichtigt er das Jahresergebnis und die Mittelfristplanung sowie deren Zielerreichungsgrad. Zudem ist der Gesamtverwaltungsrat für die Festlegung der individuellen Entschädigung der Mitglieder der Konzernleitung zuständig. Er nimmt gestützt auf die entsprechenden Vorbereitungen des Nominations- und Entschädigungsausschusses jährlich eine Leistungsbeurteilung aller Mitglieder der Konzernleitung vor. Im Weiteren werden an den Sitzungen des Nominations- und Entschädigungsausschusses und des Gesamtverwaltungsrats regelmässig aktuelle Aspekte der Personalpolitik sowie insbesondere die Nachfolgeplanung behandelt.

Entschädigung der Mitglieder des Verwaltungsrats — Den Mitgliedern des Verwaltungsrats wird neu ausschliesslich eine feste Entschädigung ausgerichtet. Die bisher geltende Regelung, wonach den Mitgliedern des Verwaltungsrats unter Berücksichtigung der Geschäftsergebnisse eine variable Entschädigung in Form von gesperrten Aktien der Swiss Life Holding in der Höhe von maximal 15% der festen Entschädigung ausgerichtet wurde, ist aufgehoben worden. Neu wird die gesamte Entschädigung zu 70% in bar und zu 30% in Aktien der Swiss Life Holding mit einer dreijährigen Sperrfrist ausgerichtet. Der Aktienanteil ist somit verglichen mit der bisherigen Regelung, wonach 20% der Grundentschädigung in gesperrten Aktien der Swiss Life Holding erbracht wurde, entsprechend erhöht worden.

Die Entschädigung trägt der Mitgliedschaft im Verwaltungsrat der Swiss Life Holding und ihrer Tochtergesellschaft Swiss Life AG sowie der Mitgliedschaft in den einzelnen Verwaltungsratsausschüssen Rechnung und wird in Würdigung von Funktion und Arbeitsbelastung ausgerichtet. Die Entschädigung wird vom Verwaltungsrat jährlich festgelegt. Die Höhe der Vergütung an die Mitglieder des Verwaltungsrats ist im Geschäftsjahr 2011 im Zusammenhang mit der geänderten Entschädigungsregelung (Übergang zu einer ausschliesslich festen Entschädigung, die zu 70% in bar und zu 30% in gesperrten Aktien ausgerichtet wird) unter Berücksichtigung der Vergütungen von Verwaltungsräten vergleichbarer Unternehmen der Versicherungsbranche (Basler Versicherungen, Swiss Re, Zurich Financial Services, National, Helvetia und Vaudoise) angepasst worden.

Als Präsident des Verwaltungsrats ist Rolf Dörig für die Durchführung seiner beruflichen Vorsorge den Personalvorsorgeeinrichtungen von Swiss Life angeschlossen. Für die übrigen Mitglieder des Verwaltungsrats besteht kein solcher Anschluss; für sie sind keine Vorsorgebeiträge geleistet worden.

Entschädigung der Mitglieder der Konzernleitung — Die Entschädigung der Mitglieder der Konzernleitung setzt sich aus dem Grundsalär, einer variablen Entschädigung in bar sowie anderen Entschädigungen (Kinderzulagen, Geschäftsfahrzeuge, Prämienbeiträge an die 3. Säule) zusammen. Die variable Entschädigung in bar wird als Bonus und gegebenenfalls als aufgeschobene Vergütung in bar ausgerichtet bzw. zugewiesen. Die aufgeschobene Vergütung in bar, die per 1. Januar 2012 eingeführt worden ist, gelangt nach Ablauf einer Aufschubsfrist von drei Jahren zur Auszahlung, sofern die reglementarischen Voraussetzungen erfüllt sind. Als mittel- bzw. langfristige Vergütungskomponente, die sich auf die Entwicklung der Aktie der Swiss Life Holding bezieht, besteht zudem ein Aktienbeteiligungsprogramm (RSU-Plan). Dieses berechtigt nach Ablauf von drei Jahren zum Bezug von Aktien der Swiss Life Holding, falls im Zeitpunkt der Fälligkeit die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind.

Das Salär wird unter Würdigung der funktionsbezogenen Verantwortung sowie der Marktgegebenheiten jährlich vom Verwaltungsrat auf Vorschlag des Nominations- und Entschädigungsausschusses festgelegt.

Die variablen Vergütungskomponenten werden vom Verwaltungsrat in Anwendung der zuvor dargelegten Grundsätze der Entschädigungspolitik gestützt auf den Unternehmenserfolg und die Erreichung der persönlichen Ziele im Rahmen des gruppenweit institutionalisierten Prozesses für die Mitarbeiterbeurteilung (Group Performance System, GPS) festgelegt. Die Höhe der variablen Vergütung in bar (Bonus in bar und gegebenenfalls aufgeschobene Vergütung in bar) kann maximal 117% des festen Grundsalärs betragen («Bonus-Cap») und setzt voraus, dass alle Zielvorgaben deutlich übertroffen werden. Die Zuweisung von Bezugsrechten auf Aktien der Swiss Life Holding (Aktienbeteiligungsprogramm, RSU-Plan) ist wertmässig ebenfalls auf 117% des festen Grundsalärs begrenzt oder, falls gleichzeitig eine aufgeschobene Vergütung in bar zugewiesen wird, die ihrerseits dem zuvor erwähnten Bonus-Cap unterliegt, auf 64% des festen Grundsalärs.

Auf Stufe Konzernleitung hängt die variable Entschädigung zu 60% direkt vom Unternehmenserfolg ab. Zu den für die Bemessung des Unternehmenserfolgs massgeblichen Key Performance Indicators (KPI) gehören, wie zuvor erwähnt, folgende Kennzahlen: der Jahresgewinn, die Kosten, das Geschäftsvolumen, die Anlagerendite, die Eigenkapitalrendite und die Solvenz, die Profitabilität des Bestandes und des Neugeschäftes und die Margenentwicklung sowie der Anteil nicht traditioneller Produkte am Neugeschäft.

40% der variablen Entschädigung sind von der Erreichung der den Mitgliedern der Konzernleitung vorgegebenen persönlichen Ziele abhängig. Einerseits sind diese persönlichen Ziele wiederum mit dem Unternehmenserfolg verknüpft, indem jedes Konzernleitungsmitglied bezogen auf den von ihm geführten Konzernbereich persönliche quantitative Beitragsziele zum Unternehmenserfolg zu erfüllen hat. Andererseits decken die persönlichen Ziele qualitative Aspekte ab, namentlich Projektziele, Risikomanagement- und Compliance-Ziele sowie Vorgaben zum Führungsverhalten und zur generellen Unterstützung und Weiterentwicklung der Unternehmenskultur.

Im Berichtsjahr wurden die für die Bemessung des Unternehmenserfolgs massgeblichen Gewinn- und Kostenziele der Swiss Life-Gruppe übertroffen. Die Rendite auf den Anlagen und dem Eigenkapital lag ebenfalls über dem Zielwert. Nur teilweise erfüllt wurden die Volumen- und Margenerwartungen, bezogen auf das bestehende Geschäft und das Neugeschäft. Der anvisierte Anteil nicht traditioneller Produkte am Neugeschäft wurde erreicht. Was die Gewichtung dieser KPI betrifft, hat der Verwaltungsrat die auf den Jahresgewinn und die Eigenkapitalrendite bezogenen Ziele, die sich direkt auf die Interessen der Aktionäre und Versicherungsnehmer auswirken, angesichts des im Berichtsjahr gegebenen wirtschaftlichen Umfelds stärker berücksichtigt als die übrigen Ziele.

Im Rahmen der Entschädigungsregelung für die Mitglieder der Konzernleitung ist per 1. Januar 2012 als neue Entschädigungskomponente eine «aufgeschobene Vergütung in bar» eingeführt worden. Gestützt auf das entsprechende Reglement legt der Verwaltungsrat jährlich fest, ab welcher Höhe und gegebenenfalls zu welchem Teil die variable Vergütung in bar nicht sofort ausbezahlt, sondern als aufgeschobene Vergütung in bar zugewiesen wird. Für das Berichtsjahr 2011 hat der Verwaltungsrat festgelegt, dass ab einer variablen Vergütung in bar von CHF 500 000 ein Anteil von 23% der gesamten variablen Vergütung in bar als aufgeschobene Vergütung in bar zugewiesen wird.

Die zugewiesene aufgeschobene Vergütung in bar stellt während der dreijährigen Aufschubsfrist eine Anwartschaft dar. Im zugrundeliegenden «Deferred Cash Plan» sind zudem Anpassungs- und Rückforderungsmechanismen vorgesehen (sogenannter «Clawback»). Eine ganze oder teilweise Reduktion der aufgeschobenen Vergütung ist in folgenden Fällen vorgesehen: negative Beeinflussung der für die Zuweisung der aufgeschobenen Vergütung massgeblichen Kennzahlen aufgrund einer nachträglichen Korrektur eines Geschäftsabschlusses (Restatement); Schädigung von Swiss Life aufgrund eines Verstosses gegen gesetzliche, regulatorische oder Compliance-Standards durch Teilnehmende der Programme. Im Übrigen verfallen die anwartschaftlichen Ansprüche wertlos, falls das Arbeitsverhältnis von den Teilnehmenden während der dreijährigen Aufschubsfrist der aufgeschobenen Vergütung in bar gekündigt wird.

Als mittel- bzw. langfristige Vergütungskomponente, die sich auf die Entwicklung der Aktie der Swiss Life Holding bezieht, besteht für die Mitglieder der Konzernleitung und weitere Leistungsträger der Swiss Life-Gruppe, die von der Konzernleitung mit Zustimmung des Nominations- und Entschädigungsausschusses des Verwaltungsrats bestimmt werden, seit 2004 ein Aktienbeteiligungsprogramm. Gemäss diesem Programm werden den Teilnehmenden anwartschaftliche Bezugsrechte auf Aktien der Swiss Life Holding zugewiesen. Diese berechtigen nach Ablauf von drei Jahren zum unentgeltlichen Bezug von Aktien der Swiss Life Holding, falls dann die planmässigen Voraussetzungen erfüllt sind.

Gemäss Reglement zu den Aktienbeteiligungsprogrammen 2009 und 2010 wurden die anwartschaftlichen Bezugsrechte in Form von sogenannten Performance Share Units (PSU) zugewiesen, wobei für die Zuweisung der Aktien nach Ablauf der drei Jahre auf zwei objektive Performancekriterien abgestellt wird, die je zu 50% gewichtet werden. Zum einen wird der Total Shareholder Return der Swiss Life Holding-Aktie berücksichtigt (TSR Swiss Life Holding); bei diesem Kriterium ist eine Performance von mehr als 20% erforderlich, damit nach Ablauf von drei Jahren ein Bezugsrecht auf Aktienzuteilung entsteht. Zum anderen wird der TSR der eigenen Aktie mit dem TSR der Aktien derjenigen Unternehmen verglichen, die im Dow Jones STOXX 600 Insurance Index aufgeführt sind (TSR Outperformance). Gestützt auf dieses zweite Kriterium entsteht ein Bezugsrecht auf Aktienzuteilung dann, wenn die Performance nach Ablauf der Dreijahresfrist im Vergleich mit den betreffenden Unternehmen oberhalb des ersten Quartils liegt. Je nach Entwicklung der zwei Performancekriterien innerhalb von drei Jahren kann sich die Anzahl der PSU maximal um den Faktor 1,5 (Programm 2009) oder 2,0 (Programm 2010) erhöhen oder auf null reduzieren. Zur Bestimmung der Anzahl PSU, die nach der dreijährigen Laufzeit zu einem Aktienbezug berechtigt, wird wie folgt vorgegangen: Die eine Hälfte der zugewiesenen PSU wird mit dem Faktor, der sich aufgrund der Zielerreichung des TSR Swiss Life Holding ergibt, und die andere Hälfte mit dem Faktor aufgrund der Zielerreichung des TSR Outperformance multipliziert. Der Faktor beträgt 1 bzw. 100%, wenn beim ersten Performancekriterium der TSR Swiss Life Holding eine Performance von 30% (Programm 2009) bzw. 35% (Programm 2010) erreicht. Zwischenwerte werden durch lineare Interpolation bestimmt. Beim TSR Outperformance, dem zweiten Performancekriterium, beträgt der Faktor 1 bzw. 100%, wenn der TSR Swiss Life Holding den Median des Vergleichsindexes (Dow Jones STOXX 600 Insurance Index) trifft. Auch hier werden Zwischenwerte durch lineare Interpolation bestimmt. Die Ergebnisse (Faktor TSR Swiss Life Holding multipliziert mit der einen Hälfte sowie Faktor TSR Outperformance multipliziert mit der anderen Hälfte der PSU) werden addiert, woraus die Anzahl PSU resultiert, mit der eine gleiche Anzahl Swiss Life Holding-Aktien bezogen werden kann. Bezogen auf das Aktienbeteiligungsprogramm 2010 sind die Performancevorgaben gegenüber dem 2009 insofern angehoben worden, als beim TSR Swiss Life Holding für die Anwendung des Faktors 1 eine Performance von 35% (bisher 30%) und für die Anwendung des Maximalfaktors eine Performance von mindestens 50% (bisher 40%) notwendig ist. Im Gegenzug wurde der maximale Zuteilungsfaktor von 1,5 bzw. 150% auf 2 bzw. 200% erhöht.

In der Berichtsperiode sind den Teilnehmenden im Rahmen des Aktienbeteiligungsprogramms 2011, das per 1. April 2011 zu laufen begonnen hat, anstelle von PSU erstmals sogenannte Restricted Share Units (RSU) zugewiesen worden. Die RSU begründen gleich wie die PSU ein anwartschaftliches Recht auf einen nach Ablauf von drei Jahren unentgeltlichen Bezug von Aktien der Swiss Life Holding, allerdings ohne zusätzliche Hebelwirkung; die Zuteilung von Aktien nach Ablauf der dreijährigen Aufschubfrist erfolgt im Verhältnis 1:1 (1 RSU = 1 Aktie); der Plan ist somit sehr einfach, über die gesamte Laufzeit transparent und direkt mit der Performance von Swiss Life verbunden. Der Wert der RSU während der dreijährigen Laufzeit entwickelt sich linear zum Kurs der Aktie der Swiss Life Holding und verhält sich symmetrisch zu den Aktionärsinteressen. Der Zuweisungswert der RSU entspricht dem Fair Value per 1. April des Zuweisungsjahres und wird von einer unabhängigen Beratungsgesellschaft ermittelt.

Die Ausrichtung der mittel- bzw. langfristigen Vergütungskomponenten (RSU-Plan) ist gleich wie die aufgeschobene Vergütung in bar ab dem Zeitpunkt der Zuweisung in jedem Fall drei Jahre aufgeschoben («deferred»). Ebenso sieht der RSU-Plan Anpassungs- und Rückforderungsmechanismen («Clawback») vor. Diese kommen im Fall einer negativer Beeinflussung der für die Zuweisung der aufgeschobenen Vergütung massgeblichen Kennzahlen aufgrund einer nachträglichen Korrektur eines Geschäftsabschlusses (Restatement) und bei einer Schädigung von Swiss Life aufgrund eines Verstosses gegen gesetzliche, regulatorische oder Compliance-Standards zur Anwendung. Wird das Arbeitsverhältnis während der dreijährigen Laufzeit des RSU-Plans von den Teilnehmenden gekündigt, verfallen die anwartschaftlichen Ansprüche wertlos.

Personelle Änderungen im Verwaltungsrat und in der Konzernleitung im Jahr 2011 — In der Berichtsperiode 2011 sind zwei Mitglieder des Verwaltungsrats ausgeschieden. Paul Embrechts ist nach achtjähriger Zugehörigkeit zum Verwaltungsrat von Swiss Life Holding an der Generalversammlung 2011 nicht mehr zur Wiederwahl angetreten und aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden. Am 7. Dezember 2011 ist Carsten Maschmeyer, der an der Generalversammlung 2009 in den Verwaltungsrat der Swiss Life Holding gewählt worden war, als Mitglied des Verwaltungsrats zurückgetreten.

In der Konzernleitung sind im Berichtsjahr 2011 keine personellen Änderungen erfolgt.

Vergütungen an den Verwaltungsrat im Jahr 2011 — Zu Vergleichszwecken werden anschliessend an die Vergütungstabelle 2011 in einer separaten Tabelle jeweils auch die Angaben zur Vergütung für das Jahr 2010 aufgeführt, wie sie im Geschäftsbericht 2010 offengelegt worden sind.

Beträge in CHF  
  Entschädigung in bar Entschädigung in gesperrten Aktien4 Aufwendungen für berufliche Vorsorge
 



Betrag




Anzahl




Betrag
Total
Entschädi-
gung in bar
und Aktien
(Betrag)
5



Ordentliche
Beiträge
6


Ausser-
ordentliche
Beiträge



Gesamttotal
(Betrag)
Rolf Dörig, Verwaltungsratspräsident
  1 008 000 4 478 362 839 1 370 839 225 504 1 596 343
Gerold Bührer
  244 300 1 129 88 014 332 314
Frank Schnewlin
  244 300 1 129 88 014 332 314
Volker Bremkamp
  129 500 589 46 653 176 153
Paul Embrechts 1
  34 167 57 6 332 40 499
Damir Filipovic 2
  60 667 298 21 868 82 535
Carsten Maschmeyer 3
  82 000 172 15 223 97 223
Henry Peter
  91 000 413 32 908 123 908
Peter Quadri
  91 000 413 32 908 123 908
Franziska Tschudi
  106 400 480 38 390 144 790
Total Verwaltungsrat
  2 091 334 9 158 733 150 2 824 484 225 504 3 049 988
1 Rücktritt per 05.05.2011.
2 Eintritt per 05.05.2011.
3 Rücktritt per 07.12.2011. Die Swiss Life AG, die AWD Holding AG und ihre Tochtergesellschaften haben im Berichtsjahr für erbrachte Dienstleistungen insgesamt
EUR 341 800 an Beratungshonoraren an ein Unternehmen ausbezahlt, an dem Carsten Maschmeyer massgeblich beteiligt ist.
4 Die Zuteilung der Aktien erfolgte per 23.06.2011 und 15.12.2011 unter Berücksichtigung der Sperrfrist von drei Jahren zum ökonomischen Wert, der dem Steuerwert entspricht
(CHF 111.0817 und CHF 73.3828). Die Aktienkurse (Tagesschlusskurse) bei Zuteilung betrugen CHF 132.30 und CHF 87.40.
5 Alle Beträge sind Bruttobeträge, d. h., sie schliessen die Arbeitnehmerbeiträge an die AHV/IV/ALV ein. Die Arbeitgeberbeiträge an die AHV/IV/ALV/FAK beliefen sich im Berichtsjahr auf insgesamt CHF 179 034.
6 Die Finanzierung der beruflichen Vorsorge durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer erfolgt gemäss Reglement im Verhältnis von 70% zu 30%.


Vergütungen an den Verwaltungsrat im Jahr 2010 — Die Mitglieder des Verwaltungsrats haben für das Geschäftsjahr 2010 letztmals eine variable Entschädigung in gesperrten Aktien erhalten. Diese ist periodengerecht als Vergütung 2010 ausgewiesen (Accrued Methode).

Beträge in CHF  
  Entschädigung in bar Entschädigung in gesperrten Aktien2 Aufwendungen für berufliche Vorsorge
 



Grundent-
schädigung



Zusätzliche
Entschädi-
gung



Total
Entschädi-
gung in bar


Als Teil der
Grundent-
schädigung
Anzahl
Als variable
Entschädi-
gung
für das
Geschäfts-
jahr 2010
Anzahl





Betrag

Total
Entschädi-
gung in bar
und Aktien
(Betrag)




Ordentliche
Beiträge
3



Ausser-
ordent-
liche
Beiträge




Gesamttotal
(Betrag)
Rolf Dörig, Verwaltungsrats-
präsident
  960 000 0 960 000 1 970 761 302 399 1 262 399 195 656 1 458 055
Gerold Bührer
  144 000 110 000 254 000 297 184 54 771 308 771
Frank Schnewlin
  144 000 30 000 174 000 297 134 48 146 222 146
Volker Bremkamp
  96 000 30 000 126 000 198 96 20 262 146 262
Paul Embrechts
  72 000 10 000 82 000 149 64 23 723 105 723
Rudolf Kellenberger 1
  50 000 4 167 54 167 110 0 10 501 64 668
Carsten Maschmeyer 5
  62 668 10 000 72 668 131 56 20 723 93 391
Henry Peter
  72 000 10 000 82 000 149 64 23 723 105 723
Peter Quadri
  72 000 10 000 82 000 149 64 23 723 105 723
Franziska Tschudi
  82 668 10 000 92 668 169 72 26 988 119 656
Total Verwaltungsrat
  1 755 336 224 167 1 979 503 3 619 1 495 554 959 2 534 4624 195 656 2 730 118
1 Rücktritt per 06.05.2010.
2 Die Entschädigung in Aktien erfolgte einerseits als Bestandteil der Grundentschädigung (insgesamt 3619 Aktien) und andererseits als variable Entschädigung für das Geschäftsjahr 2010, zugeteilt 2011 (insgesamt 1495 Aktien). Die Zuteilung der Aktien erfolgte per 18.06.2010, 15.12.2010 und 04.03.2011 unter Berücksichtigung der Sperrfrist von drei Jahren zum ökonomischen Wert, der dem Steuerwert entspricht (CHF 95.464, CHF 110.242 und CHF 132.492). Die Aktienkurse (Tagesschlusskurse) bei Zuteilung betrugen CHF 113.70, CHF 131.30 und CHF 157.80.
3 Die Finanzierung der beruflichen Vorsorge durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer erfolgt gemäss Reglement im Verhältnis von 2/3 zu 1/3.
4 Alle Beträge sind Bruttobeträge, d. h., sie schliessen die Arbeitnehmerbeiträge an die AHV/IV/ALV ein. Die Arbeitgeberbeiträge an die AHV/IV/ALV/FAK beliefen sich im Berichtsjahr auf insgesamt CHF 139 793.
5 Die AWD Holding AG und ihre Tochtergesellschaften haben im Berichtsjahr für zugunsten der AWD Gruppe erbrachte Dienstleistungen insgesamt EUR 44 625 an Beratungshonoraren an ein Unternehmen ausbezahlt, an dem das Verwaltungsratsmitglied Carsten Maschmeyer massgeblich beteiligt ist.


Vergütungen an die Konzernleitung im Jahr 2011 — In der nachfolgenden Vergütungstabelle wird die variable Vergütung in bar für das Geschäftsjahr 2011, die vom Verwaltungsrat Anfang 2012 festgelegt worden ist, periodengerecht als Vergütung 2011 ausgewiesen (Accrued Methode).

Die Mitglieder der Konzernleitung haben für das Geschäftsjahr 2011 keine Entschädigung in Aktien zugeteilt erhalten. Sie nehmen am bestehenden Aktienbeteiligungsprogramm teil, das die Zuweisung von sogenannten Restricted Share Units (RSU) vorsieht.

Zu Vergleichszwecken werden anschliessend an die Vergütungstabelle 2011 in einer separaten Tabelle jeweils auch die Angaben zur Vergütung für das Jahr 2010 aufgeführt, wie sie im Geschäftsbericht 2010 offengelegt worden sind.

Beträge in CHF  
  Entschädigung in bar Entschädigung in Aktien
 


Salär


Bonus für 2011
ausbezahlt 2012
2


Andere
Entschädigung
3

Total
Entschädigung
in bar



Anzahl



Betrag
Total
Entschädigung
in bar und
Aktien (Betrag)
Bruno Pfister, Group CEO
  1 437 510 1 200 000 47 996 2 685 506 0 0 2 685 506
Übrige Konzernleitungsmitglieder 1
  3 811 229 3 140 500 155 743 7 107 472 0 0 7 107 472
Total Konzernleitung
  5 248 739 4 340 500 203 739 9 792 978 0 0 9 792 978
1 Für die Berichtsperiode sind sechs Personen berücksichtigt.
2 Der im Jahr 2012 ausbezahlte Bonus bezieht sich auf das Ergebnis im Geschäftsjahr 2011.
3 Kinderzulagen (CHF 4150), Geschäftsfahrzeuge (CHF 101 439), Prämienbeiträge 3. Säule (CHF 93 762), übrige (CHF 4388), je im Total.


Beträge in CHF  
  Aufwendungen für berufliche Vorsorge
 


Ordentliche
Beiträge
4



Ausserordentliche
Beiträge
Gesamttotal
in bar und Aktien
sowie Aufwendungen
für berufliche
Vorsorge (Betrag)
5
Bruno Pfister, Group CEO
  225 504 0 2 911 010
Übrige Konzernleitungsmitglieder
  1 052 844 0 8 160 316
Total Konzernleitung
  1 278 348 0 11 071 326
4 Die Finanzierung der beruflichen Vorsorge durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer erfolgt gemäss Reglement im Verhältnis von 70% zu 30%.
5 Alle Beträge sind Bruttobeträge, d. h., sie schliessen die Arbeitnehmerbeiträge an die AHV/IV/ALV ein. Die Arbeitgeberbeiträge an die AHV/IV/ALV/FAK beliefen sich im Berichtsjahr auf insgesamt CHF 503 257.


Beträge in CHF  
  Aufgeschobene Vergütung in bar Restricted Share Units (RSU)7,8
 


Betrag
6



Anzahl



Betrag
Gesamttotal
inkl. aufgeschobener
Vergütung in bar
und RSU (Betrag)
Bruno Pfister, Group CEO
  360 000 6 350 889 318 4 160 328
Übrige Konzernleitungsmitglieder
  795 500 17 280 2 420 064 11 375 880
Total Konzernleitung
  1 155 500 23 630 3 309 382 15 536 208
6 Die aufgeschobene Vergütung in bar wird nach einer Aufschubsfrist von drei Jahren bar ausbezahlt, falls dann die Voraussetzungen erfüllt sind.
7 Bei den RSU handelt es sich um anwartschaftliche Bezugsrechte, die nach Ablauf von drei Jahren zum Bezug von Aktien der Swiss Life Holding berechtigen, falls dann die Voraussetzungen erfüllt sind.
8 Die Zuweisung von RSU per 01.04.2011 erfolgte zum von einer unabhängigen Beratungsfirma ermittelten Fair Value von CHF 140.05.


Vergütungen an die Konzernleitung im Jahr 2010 — In der nachfolgenden Vergütungstabelle wird die variable Vergütung in bar für das Geschäftsjahr 2010, die vom Verwaltungsrat Anfang 2011 festgelegt worden ist, periodengerecht als Vergütung 2010 ausgewiesen (Accrued Methode).

Die Mitglieder der Konzernleitung haben für das Geschäftsjahr 2010 keine Entschädigung in Aktien zugeteilt erhalten.

Beträge in CHF  
  Entschädigung in bar Entschädigung in Aktien für 2010
 


Salär


Bonus für 2010
ausbezahlt 2011
2


Andere
Entschädigung
3

Total
Entschädigung
in bar



Anzahl



Betrag
Total
Entschädigung
in bar und
Aktien (Betrag)
Bruno Pfister, Group CEO
  1 237 530 1 200 000 47 905 2 485 435 0 2 485 435
Übrige Konzernleitungsmitglieder 1
  3 627 025 3 275 000 213 535 7 115 560 0 7 115 560
Total Konzernleitung
  4 864 555 4 475 000 261 440 9 600 995 0 9 600 995
1 Für die Berichtsperiode sind sechs Personen berücksichtigt.
2 Der im Jahr 2011 ausbezahlte Bonus bezieht sich auf das Ergebnis im Geschäftsjahr 2010.
3 Kinderzulagen (CHF 12 150), Dienstaltersgeschenk (CHF 45 840), Geschäftsfahrzeuge (CHF 102 363), Prämienbeiträge 3. Säule (CHF 91 413), übrige (CHF 9674), je im Total.


Beträge in CHF  
  Aufwendungen für berufliche Vorsorge
 


Ordentliche
Beiträge
4



Ausserordentliche
Beiträge
Gesamttotal
in bar und Aktien
sowie Aufwendungen
für berufliche
Vorsorge (Betrag)
7
Bruno Pfister, Group CEO 5
  234 220 0 2 719 655
Übrige Konzernleitungsmitglieder 6
  976 910 0 8 092 470
Total Konzernleitung
  1 211 130 0 10 812 125
4 Die Finanzierung der beruflichen Vorsorge durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer erfolgt gemäss Reglement im Verhältnis von 2/3 zu 1/3.
5 Ordentlicher Beitrag von CHF 185 230 und reglementarische Nachzahlung von CHF 48 990 infolge Erhöhung des versicherten Lohnes.
6 Ordentlicher Beitrag von CHF 848 645 und reglementarische Nachzahlung von CHF 128 265 infolge Erhöhung des versicherten Lohnes.
7 Alle Beträge sind Bruttobeträge, d. h., sie schliessen die Arbeitnehmerbeiträge an die AHV/IV/ALV ein. Die Arbeitgeberbeiträge an die AHV/IV/ALV/FAK beliefen sich im Berichtsjahr auf insgesamt CHF 401 435.


Beträge in CHF  
  Performance Share Units (PSU)8,9
 
Anzahl

Betrag
Gesamttotal
inkl. PSU (Betrag)
Bruno Pfister, Group CEO
  6 500 974 870 3 694 525
Übrige Konzernleitungsmitglieder
  18 200 2 729 636 10 822 106
Total Konzernleitung
  24 700 3 704 506 14 516 631
8 Bei den PSU handelt es sich um anwartschaftliche Bezugsrechte, die nach Ablauf von drei Jahren zum Bezug von Aktien der Swiss Life Holding berechtigen, falls dann die Voraussetzungen erfüllt sind. Je nach Entwicklung der vorgegebenen zwei Performancekriterien während der Dreijahresfrist kann sich die Anzahl der PSU um den Faktor 2,0 erhöhen oder auf null reduzieren.
9 Die Zuweisung von PSU per 01.04.2010 erfolgte zum von einer unabhängigen Beratungsfirma ermittelten Fair Value von CHF 149.98.


Aktienbesitz/Beteiligungsrechte per 31.12.2011 — Per Bilanzstichtag hielten die amtierenden Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung (inklusive ihnen nahe stehender Personen) die folgende Anzahl Namenaktien der Swiss Life Holding sowie anwartschaftliche Bezugsrechte auf Aktien der Swiss Life Holding in Form von Restricted Share Units (RSU) und Performance Share Units (PSU).

Verwaltungsrat
SLH-Aktien
31.12.2011
Rolf Dörig, Verwaltungsratspräsident
40 486
Gerold Bührer
4 095
Frank Schnewlin
1 748
Volker Bremkamp
2 150
Damir Filipovic
298
Henry Peter
3 651
Peter Quadri
2 351
Franziska Tschudi
1 666
Total Verwaltungsrat
56 445


Konzernleitung
SLH-Aktien
31.12.2011
Bruno Pfister, Group CEO
3 068
Manfred Behrens
0
Thomas Buess
4 500
Patrick Frost
2 000
Ivo Furrer
0
Klaus Leyh
53
Charles Relecom
0
Total Konzernleitung
9 621


Anzahl
Performance
Share Units (PSU)
Anzahl
Restricted
Share Units (RSU)
31.12.20111 31.12.20112
Bruno Pfister, Group CEO
13 000 6 350
Manfred Behrens
5 800 2 880
Thomas Buess
4 800 2 880
Patrick Frost
5 200 3 390
Ivo Furrer
5 700 2 880
Klaus Leyh
4 000 2 540
Charles Relecom
5 400 2 710
Total Konzernleitung
43 900 23 630
1 Anzahl PSU, die im Rahmen des betreffenden Aktienbeteiligungsprogramms in den Jahren 2009 und 2010 insgesamt zugewiesenen worden sind. Es handelt sich um anwartschaftliche Bezugsrechte, die nach Ablauf von drei Jahren zum Bezug von Aktien der Swiss Life Holding AG berechtigen, falls dann die Voraussetzungen erfüllt sind.
2 Anzahl RSU, die im Rahmen des betreffenden Aktienbeteiligungsprogramms im Jahr 2011 insgesamt zugewiesenen worden sind. Es handelt sich um anwartschaftliche Bezugsrechte, die nach Ablauf von drei Jahren zum Bezug von Aktien der Swiss Life Holding AG berechtigen, falls dann die Voraussetzungen erfüllt sind.


Aktienbesitz/Beteiligungsrechte per 31.12.2010 — Per Bilanzstichtag hielten die amtierenden Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung (inklusive ihnen nahe stehender Personen) die folgende Anzahl Namenaktien der Swiss Life Holding sowie anwartschaftliche Bezugsrechte auf Aktien der Swiss Life Holding in Form von Performance Share Units (PSU).

Verwaltungsrat
SLH-Aktien
31.12.2010
Rolf Dörig, Verwaltungsratspräsident
35 247
Gerold Bührer
2 782
Frank Schnewlin
485
Volker Bremkamp
1 465
Paul Embrechts
1 094
Carsten Maschmeyer
1 620 861
Henry Peter
2 174
Peter Quadri
1 874
Franziska Tschudi
1 114
Total Verwaltungsrat
1 667 096


Konzernleitung
SLH-Aktien
31.12.2010
Bruno Pfister, Group CEO
9 068
Manfred Behrens
698
Thomas Buess
2 500
Patrick Frost
4 013
Ivo Furrer
0
Klaus Leyh
53
Charles Relecom
0
Total Konzernleitung
16 332


Performance Share Units (PSU) als anwartschaftliche Bezugsrechte auf SLH-Aktien
31.12.20101
Bruno Pfister, Group CEO
18 924
Manfred Behrens
8 407
Thomas Buess
4 800
Patrick Frost
9 149
Ivo Furrer
7 675
Klaus Leyh
4 196
Charles Relecom
5 400
Total Konzernleitung
58 551
1 Anzahl PSU, die im Rahmen des betreffenden Aktienbeteiligungsprogramms in den Jahren 2008, 2009 und 2010 insgesamt zugewiesen worden sind. Es handelt sich um anwartschaftliche Bezugsrechte, die nach Ablauf von drei Jahren zum Bezug von Aktien der Swiss Life Holding berechtigen, falls dann die Voraussetzungen erfüllt sind.


 

So fängt Zukunft an.