Umwelt

Swiss Life nimmt ihre Verantwortung gegenüber der Umwelt wahr, indem sie natürliche Ressourcen schont und so einen nachhaltigen Beitrag zur Erhaltung der Umwelt leistet. Seit 1998 ist Swiss Life in der Schweiz Mitglied im Energie-Modell Zürich mit der Verpflichtung, die Energieeffizienz in den Betriebsliegenschaften am Standort Zürich bis 2012 jährlich um mindestens 1,5% zu steigern. Das Unternehmen erreichte dieses Ziel auch 2011 und senkte damit nicht nur den Energieverbrauch und die Emissionen, sondern auch die Kosten.

Swiss Life gehört zu jenen elf Unternehmen, die 2008 die Klimastiftung Schweiz gründeten. Sie spendet den Nettogewinn aus der Rückvergütung der CO2-Lenkungsabgabe der gemeinnützigen Stiftung.

ÖkobilanzEnergieverbrauch und Emissionen stetig beobachtet — Swiss Life erstellt seit 2008 auf jährlicher Basis einen Umweltdatenbericht für die gesamte Gruppe. In allen Markteinheiten bestehen Fachstellen für Umweltmanagement, die untereinander in einem informellen Austausch stehen. Das Umweltmanagement Schweiz zeichnet dabei für den jährlichen gruppenweiten Umweltbericht verantwortlich.

Im Umweltbericht werden nach dem Standard des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Banken, Sparkassen und Versicherungen (VfU) Daten zu Strom, Wärme, Verkehr, Papier, Wasser und Entsorgung erhoben, analysiert und Verbesserungsmassnahmen abgeleitet. Dank den standardisierten VfU-Kennzahlen lassen sich die Daten mit Mitbewerbern vergleichen. Der Reporting-Rhythmus ist derzeit noch nicht der Geschäftsberichterstattung angeglichen, weshalb die definitiven Zahlen für 2011 noch nicht vorliegen. Für den Umweltbericht werden die Daten von Swiss Life in der Schweiz (Innen- und Aussendienst), Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Liechtenstein sowie 2010 erstmals auch die AWD-Zentrale in Hannover abgebildet. Die Daten der übrigen Standorte von AWD in Europa wurden für Quervergleiche hochgerechnet.

Der Energieverbrauch (Strom und Wärme) der Swiss Life-Gruppe ist durch den erstmaligen Einbezug von AWD im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr deutlich höher und beträgt insgesamt 63,8 Millionen kWh. Der Geschäftsverkehr konnte trotz erstmaligem Einbezug von AWD auf dem Niveau der Vorjahresperiode gehalten werden und belief sich gesamthaft auf 31,5 Millionen km. Der Vorjahresvergleich der Treibhausgas-(THG-)Emissionen ist aufgrund methodischer Unterschiede durch neue Emissionsfaktoren gemäss VfU Indicators 2010 nicht möglich. 2010 betrugen die THG-Emissionen insgesamt 26 352 t. Die Kennzahlen sind neu auch im Internet einsehbar.

Ökologischer Fussabdruck — Stetige Verbesserung dank Einsatz von alternativen Energien — Es gibt mehrere Gründe für die verbesserten Umweltkennzahlen: die energetische Optimierung der Betriebsgebäude, der Bezug von ökologisch hochwertigem Strom aus erneuerbaren Energien und ein aktives Umweltmanagement.

Seit 2006 bezieht Swiss Life den Strom in der Schweiz zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen. Damit reduzierte das Unternehmen die THG-Emissionen seither um jährlich rund 1300 t; es verursacht durch den Stromverbrauch der Betriebsgebäude nahezu keine THG-Emissionen mehr.

Swiss Life ist überzeugt, dass durch die Steigerung des Bewusstseins der Mitarbeitenden für den Energie- und Materialverbrauch die Umweltbilanz nachhaltig verbessert werden kann. Deshalb verfolgt Swiss Life gruppenweit Initiativen, die den Verbrauch im Alltag senken sollen. So hat Swiss Life in der Schweiz im Berichtsjahr sämtliche sanitären Einrichtungen im Hauptsitz und im Bürocenter in Zürich mit automatischen Armaturen ausgerüstet. Daraus wird mit Einsparungen von 600 000 l Frischwasser und 33 MWh Wärme gerechnet.

Swiss Life in Frankreich führte 2011 eine Umweltinformationskampagne über den sparsamen Umgang mit Papier und Büromaterialien durch. Liegenschaften wurden mit Massnahmen saniert, die über die umweltrelevanten Standards hinausgehen. Die Ländergesellschaft beteiligte sich überdies am Projekt 10:10 der Umweltorganisation Good Planet. Das Projekt beabsichtigt, den CO2-Ausstoss in Unternehmen um 3% pro Jahr zu reduzieren.

Swiss Life in Deutschland nimmt seit 2008 am Klimaschutzprogramm «Ökoprofit» teil. Dank dessen Massnahmen spart sie am Standort München jährlich 91 000 kWh Strom und reduziert die CO2-Emissionen um 58 t. Für ihr aussergewöhnliches Engagement beim betrieblichen Umweltschutz wurde das Unternehmen im Dezember 2010 zum zweiten Mal mit dem Zertifikat «Münchner Ökoprofit-Betrieb 2009/2010» geehrt. In Deutschland stammt der Strom seit Januar 2010 ebenfalls vollständig aus erneuerbaren Energiequellen. Damit wurden die THG-Emissionen um zusätzlich rund 1000 t reduziert.

AWD realisiert kontinuierlich Verbesserungen und Erneuerungen der technischen Anlagen. Durch zahlreiche Massnahmen konnten seit 2001 Einsparungen bei der Energie von über 4,5 Millionen kWh realisiert werden. Neben dem Engagement in der Klima Allianz Hannover lässt sich AWDseit 2005 im Rahmen des Ökoprofit-Klubs Hannover in Sachen Umweltmanagement auditieren.

Die Swiss Life-Gruppe ist eine der führenden privaten Immobilieneigentümerinnen in der Schweiz. Im Rahmen der Umweltinitiativen hat sie seit 2005 rund 10 000 ihrer Wohnungen mit Erfassungsgeräten zur verbrauchsabhängigen Wasserkostenabrechnung ausgerüstet. Diese Massnahme hat zu Wassereinsparungen von fast 20% geführt.

Erneut beteiligte sich die Swiss Life-Gruppe 2011 am Carbon Disclosure Project (CDP), einer unabhängigen Non-Profit-Organisation mit der weltweit grössten Erhebung von Unternehmensinformationen bezüglich Klimawandel. Mit der Veröffentlichung der Daten unterstrich Swiss Life den eigenen Anspruch nach Transparenz und gehört mit dieser Offenheit zu den führenden Unternehmen in der Schweiz.

 

So fängt Zukunft an.