Kathrin Ernst und Miriam Marti gewannen den Sonderpreis Schweizer Jugend forscht.

Schweizer Jugend forscht

Jugendliche entdecken die Wissenschaften

Die Zukunft lebt von Perspektiven: Sie motivieren, geben Sicherheit und Zuversicht. Darum unterstützt die Stiftung «Perspektiven» von Swiss Life gemeinnützige Initiativen in den Bereichen Gesundheit, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Sport und will damit Menschen neue Perspektiven eröffnen.

Forschung gestaltet die Zukunft. Und Forschung soll Spass machen. Deshalb setzt sich die Stiftung Schweizer Jugend forscht seit über vierzig Jahren für die Freude an der Wissenschaft ein. Mit verschiedenen Angeboten werden die Jugendlichen an die Wissenschaft herangeführt.

In Studienwochen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten können Jugendliche verschiedener Altersstufen die Welt der Forschung selbständig erfahren und entdecken. Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben zudem die Möglichkeit, mit ihren Forschungsarbeiten am jährlichen nationalen Wettbewerb teilzunehmen. Der Wettbewerb wie auch die Studienwochen bringen jedes Jahr neue Entdeckungen und Erfolgsgeschichten zu Tage.

Die Stiftung Schweizer Jugend forscht wurde 1970 von Adolf Portmann gegründet. Portmann war ein wissensdurstiger Jugendlicher, der aber kaum Mittel hatte, seine Neugier ausleben zu können. Seine Jugenderfahrungen motivierten ihn, im Pensionsalter einen nationalen Forschungswettbewerb für Jugendliche zu organisieren. Drei Jahre später wurde daraus die Stiftung Schweizer Jugend forscht. Die Stiftung «Perspektiven» von Swiss Life unterstützt die Initiative Schweizer Jugend forscht seit mehreren Jahren.

Preisgekrönt

Am nationalen Wettbewerb von Schweizer Jugend forscht wurden 2011 64 Forschungsarbeiten eingereicht. Davon hat die Jury 18 mit dem Prädikat «gut» ausgezeichnet, 27 mit «sehr gut» und 19 mit «hervorragend». 23 Arbeiten erhielten zudem einen Sonderpreis.

Kathrin Ernst und Miriam Marti

Konzeption, Bau und Analyse eines Sonnensimulators aus LED

Die beiden Schülerinnen der Kantonsschule Zofingen bauten nichts Geringeres als einen Sonnensimulator, und zwar aus handelsüblichen LED. Mit Hilfe des Sonnensimulators können neuartige Materialien in Forschungszellen auf ihre Eignung und Effizienz in zukünftigen Solarzellen geprüft werden. Die beiden Maturandinnen verfassten ihre Arbeit in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt (Empa). Und ihre Maturaarbeit überzeugte die Jury: Sie gewannen den Sonderpreis Schweizer Jugend forscht und durften am International Science Summer Camp (ISSC) in Dänemark teilnehmen, einem internationalen Lager für naturwissenschaftlich interessierte Jugendliche.

Pino Dietiker

Auf dem Gewissen – Militärdienstverweigerung in der Schweiz zur Zeit des Kalten Krieges

Nie gab es mehr Militärdienstverweigerungen als zwischen 1969 und 1995. Mit zehn ausführlichen Porträts von Militärdienstverweigerern in der Zeit des Kalten Krieges erstellte Pino Dietiker ein spannendes und gleichzeitig vielfältiges Zeitdokument. Seine Arbeit zeigt die persönlichen Geschichten, Beweggründe und Erlebnisse der Protagonisten als äusserstunterschiedlich und nicht vergleichbar. Mit den Interviews und schriftlichen Porträts hat Pino Dietiker einen neuen Ansatz in der Erforschung des Themas gewählt und damit die Basis für weiterführende Arbeiten gelegt. Der Autor wurde für seine Arbeit mit dem Sonderpreis der Academia Engelberg ausgezeichnet.

 

So fängt Zukunft an.