«Surprise»-Chancenarbeitsplätze:

Wenn die Türe zur Zukunft sich öffnet

Die Stiftung «Perspektiven» von Swiss Life unterstützt gemeinnützige Initiativen mit jährlich rund CHF 1 Million. Besonders Integration und Bildung liegen ihr am Herzen. Einen finanziellen Zustupf erhielt 2010 zum Beispiel das Projekt «Chancenarbeitsplätze» des Vereins Surprise.

Surprise hilft seit 1997 Menschen in sozialen Schwierigkeiten, sich aus eigener Kraft aus Abhängigkeiten zu befreien. Die nicht gewinnorientierte Institution aus Basel bietet Integrationsprojekte in den Bereichen Arbeit, Sport und Kultur. Der Verein Surprise finanziert sich durch den Verkauf des Strassenmagazins «Surprise» sowie durch Spenden und Beiträge von Stiftungen und Firmen.

«Surprise» ist das führende Strassenmagazin der Schweiz. Das journalistisch hochwertige Magazin, das alle zwei Wochen erscheint, wird fast ausschliesslich auf der Strasse verkauft. Rund 300 sozial abseits stehende Menschen, denen der reguläre Arbeitsmarkt verschlossen bleibt, erhalten durch diese Beschäftigung eine Tagesstruktur, neues Selbstvertrauen und einen bescheidenen, aber eigenständig erwirtschafteten Verdienst. Für viele ist dies der erste Schritt zurück in die Gesellschaft und eine Hoffnung, wieder ein geregeltes Erwerbsleben zu führen. Für einige Mitarbeitende hat Surprise «Chancenarbeitsplätze» – existenzsichernde Teilzeitstellen – im eigenen Betrieb geschaffen. Surprise leistet damit einen konkreten Beitrag gegen Armut und Ausgrenzung in der Schweiz, den die Stiftung «Perspektiven» von Swiss Life finanziell unterstützt.

«Chancenarbeitsplätze» bei «Surprise» geben Menschen eine neue Perspektive:

– Herr S. kam ohne Ausbildung und nennenswerte Berufserfahrung, aber mit grossen persönlichen und sozialen Problemen, als Strassenverkäufer zu Surprise. Trotz Rückschlägen stabilisierte er sich dank der neu gewonnenen Tagesstruktur mehr und mehr. Nach einem Jahr wurde ihm ein «Chancenarbeitsplatz» als Teilzeitmitarbeiter im Surprise-Vertriebsbüro Basel angeboten. Dank finanzieller Unterstützung, arbeitszeitlichem Entgegenkommen und enger Begleitung durch Surprise konnte er eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich absolvieren. Das Bürofachdiplom hat er bereits erworben, beim Handelsdiplom steht er vor dem Abschluss. Herr S. konnte Surprise und das «Chancenarbeitsplatz»-Programm in der Zwischenzeit verlassen und eine «richtige» Stelle als kaufmännischer Sachbearbeiter in der Region Basel antreten.

– Herr B. ist 56 Jahre alt und hat einen «Chancenarbeitsplatz» als Mitarbeiter im Vertrieb und im Hausdienst von Surprise. Auch in einer persönlich sehr schwierigen Phase mit gesundheitlichen und familiären Problemen hat er stets guten Willen gezeigt und seine Arbeit bei Surprise zuverlässig und verantwortungsvoll erledigt. Indem mit ihm realistische und überprüfbare Jahresziele definiert wurden, hat er einen Rahmen erhalten, der ihm Ansporn und Halt gibt. Die Stabilisierung der Gesamtsituation und der Erhalt langfristiger finanzieller Unabhängigkeit sind noch nicht gesichert, aber Fortschritte sind unverkennbar.

Frau K. ist eine langjährige «Surprise»-Verkäuferin. Sie lebte vom «Surprise»-Verkauf und von einzelnen kleinen Stellen in der Reinigung. Mit zunehmendem Alter fehlten der 54-Jährigen allmählich die Kräfte für besonders anstrengende Reinigungsarbeiten. Seit gut einem Jahr versorgt Frau K. einmal pro Woche die Surprise-Crew mit einem Mittagessen. Mit diesem «Chancenarbeitsplatz» und dem zusätzlichen «Surprise»-Verkauf hat sie ein sicheres, regelmässiges Einkommen und verdient genug, um ohne Sozialhilfe leben zu können.

Herr B.: Stabilität und Zuversicht gewonnen.

 
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