Gesellschaft

Als traditionelles Schweizer Unternehmen, das seit über 150 Jahren Vorsorgedienstleistungen erbringt und in der Schweiz und im übrigen Europa mehr als zwei Millionen Kunden zählt, steht Swiss Life mitten im öffentlichen Leben. Der Konzern ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Er unterstützt das Gemeinwesen in vielfältiger Form und bemüht sich um stetige Verbesserung seiner Umweltbilanz.

Gemeinnütziges Engagement — Mitfühlende Unterstützung für Menschen in Not — In allen Ländergesellschaften unterstützen Swiss Life und ihre Mitarbeitenden Menschen in Not und eine Vielzahl sinnvoller Projekte. In der Schweiz fördert die Stiftung «Perspektiven» gemeinnützige inländische Initiativen in den Bereichen Gesundheit, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Sport, mit Schwerpunkt Integration und Bildung. Anlässlich des 150-Jahre-Jubiläums von Swiss Life 2005 gegründet, schüttet die Stiftung jährlich etwas mehr als CHF 1 Million aus. 2010 wurden 85 Projekte berücksichtigt. Die Stiftung überwies Hilfswerken auch namhafte Beiträge zur Soforthilfe nach dem Erdbeben in Haiti und der Flut in Pakistan. Ausserdem unterstützte der Swiss Life- Aussendienst lokale Organisationen. Der Bereich Immobilien von Swiss Life zeigt ebenfalls soziales Engagement: Er erstellt in Winterthur ein Studentenwohnheim, das 105 Studenten preisgünstigen Wohnraum bietet.

Swiss Life in Frankreich hat seit 2009 ihre eigene Stiftung, die Fondation Swiss Life. 2010 unterstützte diese das Institut Curie (Forschungsinstitut zur Krebsbekämpfung und Krankenhaus) und die Association France Alzheimer (Training für Alzheimer-Patienten). Sie sprach Geld für Konzerte und Kunstausstellungen, die Menschen in Pflegeheimen, kranke Kinder und Demenzpatienten erfreuten. Schliesslich förderte die Fondation vier karitative Projekte für behinderte oder an Leukämie erkrankte Kinder, die von Swiss Life-Mitarbeitenden geleitet werden.

In Deutschland unterstützt Swiss Life seit 2007 die Nicolaidis-Stiftung, eine gemeinnützige Einrichtung für verwitwete Mütter, Väter und deren Kinder.

AWD hilft seit 1991 Kindern in Not durch die gemeinnützige AWD-Kinderstiftung in Deutschland, an der sich auch die regionalen AWD-Gesellschaften in Österreich, der Schweiz und Tschechien beteiligen. Die Stiftung wird im Wesentlichen von Lohnbeiträgen der AWD-Mitarbeitenden getragen. Zwei eigene operative Grossprojekte betreibt die Kinderstiftung. Das Noma-Projekt der deutschen AWD-Kinderstiftung im westafrikanischen Sokoto widmet sich der chirurgischen Rehabilitation von Opfern einer durch Infektionen verursachten Erkrankung, die zu schwersten Gesichtsdefekten führt. Die Schweizer AWD-Kinderstiftung baut in Bischkek in Kirgistan ein Behandlungszentrum auf für Kinder mit Gesichtsfehlbildungen (Spalten), an das allein 2010 EUR 100 000 gingen. Insgesamt EUR 122 000 spendeten die AWD-Mitarbeitenden 2010 überdies für die Erdbebenopfer in Haiti und die Flutopfer in Pakistan.

Dienst an der Gemeinschaft — Volle Unterstützung von Freiwilligenarbeit — Swiss Life sieht sich dem Milizgedanken verpflichtet. Als Unternehmen, das im Sozialversicherungsbereich tätig ist, hat sie Interesse an einer gut funktionierenden, integrativen Gesellschaft. Miliz bedeutet aktives, eigenhändiges Eintreten für öffentliche Belange, eine freiwillige Mitarbeit in der staatlichen Gemeinschaft. Die ausserberufliche Selbstverpflichtung in Gesellschaft und Wirtschaft fördert den Sinn für das Gemeinsame und die öffentliche Wohlfahrt und damit auch die Sozialkompetenz des Einzelnen.

Swiss Life ist überzeugt: Eine höhere Sozialkompetenz der einzelnen Mitarbeitenden bedeutet auch eine gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Mitarbeitende, die sich gesellschaftlich oder im Militär engagieren, handeln somit im Interesse der Firma. Swiss Life begrüsst daher deren Engagement im Dienst des Gemeinwesens. Im Personalreglement wird den Mitarbeitenden ausdrücklich eine Betätigung in politischen und militärischen Gremien zugestanden. Das Unternehmen bietet Unterstützung im Rahmen der Verhältnismässigkeit, etwa durch Flexibilität bei der Arbeitszeit.

In der Schweiz üben beispielsweise rund 40 Mitarbeitende ein politisches oder richterliches Mandat aus. Sie bekleiden Ämter in Exekutiven, Legislativen und Gerichten auf kommunaler und kantonaler Ebene, in Schul- und Kirchenpflegen sowie in Fürsorgebehörden. Weitere Mitarbeitende arbeiten in den Vorständen politischer Parteien in Gemeinden und Kantonen mit. Diese Verantwortungsträger gehören sämtlichen Parteien an, etwa ein Drittel bezeichnet sich als parteilos. Für ihre Mandatsträger veranstaltet Swiss Life jährlich einen Anlass. Thema im September 2010 waren die aktuellen Veränderungen in der schweizerischen Parteienlandschaft.

Politik — Swiss Life sucht den Dialog — Den Austausch mit der Politik erachtet Swiss Life als ausserordentlich wichtig. Das Unternehmen bringt seine Expertise in politische Diskussionen ein und vertritt seine Interessen in der politischen Öffentlichkeit in allen Phasen der Entscheidungsfindung professionell. Über den gesamten politischen Zyklus hinweg versucht es, in dem Sinne Einfluss zu nehmen, dass für alle Betroffenen sachdienliche, optimierte Lösungen gefunden werden. Swiss Life berät über ihre Spezialisten die verschiedenen Entscheidungsträger in politischen Parteien, Kommissionen und Parlamenten, sie lässt ihr Expertenwissen von der Ausarbeitung gesetzgebender Texte bis zu Vernehmlassungen einfliessen. Das Unternehmen unterstützt zudem einzelne Politiker und ausgesuchte politische Parteien mit finanziellen Beiträgen.

In permanentem Kontakt mit Politikern aller Parteien steht Swiss Life in der Schweiz zum Beispiel in Fragen der Parameter der beruflichen Vorsorge (Umwandlungssatz, Mindestzinssatz, Mindestausschüttungsquote). Aktiv engagiert ist sie unter anderem bei der Totalrevision des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG). Für junge Politiker führt Swiss Lifejährlich einen Jungparteienanlass mit einem jeweils ebenso attraktiven wie informativen Programm durch.

Den Dialog mit der Öffentlichkeit und Entscheidungsträgern zu vorsorge- und versicherungsrelevanten Themen führt Swiss Life auch über die Verbände und Standesorganisationen. In den Gremien der Berufs- und Fachverbände spielt das Unternehmen eine aktive Rolle. Der Verwaltungsratspräsident von Swiss Life arbeitet im Vorstand des nationalen Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse mit, der CEO der Gruppe im Vorstand sowie Vorstandsausschuss des Schweizerischen Versicherungsverbands (SVV). Gerade im SVV ist das Unternehmen stark präsent: Der CEO des Konzernbereichs Schweiz präsidiert den zentralen Ausschuss Leben, der CFO der Gruppe wirkt im Ausschuss Finanz & Regulierung mit, und weitere Experten vertreten Swiss Life in rund 15 Kommissionen und Arbeitsgruppen. Auch in anderen Kernmärkten engagieren sich Vertreter des Swiss Life-Managements in den lokalen Branchenverbänden.

Sichtbares Engagement zeigt Swiss Life überdies bei der Förderung von Hochschulen und Universitäten in Lehre und Forschung. Zum einen erfüllen zahlreiche Mitarbeitende Lehraufträge an verschiedensten Institutionen. Zum anderen betätigt sich Swiss Life als Sponsor des Walter-Saxer-Versicherungs-Hochschulpreises an der ETH Zürich.

In Frankreich organisierte Swiss Life im September 2010 eine viel beachtete Konferenz zur geplanten Rentenreform. In Deutschland tauschten sich bei der Veranstaltungsreihe «Salon Palais Leopold» in München Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien mehrmals im Jahr über wichtige gesellschaftspolitische Themen aus. 2010 war Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle zu Gast. Für Firmenkunden, Geschäftspartner und Experten bietet Swiss Life seit 2007 über die Veranstaltungsreihe «Münchner Fachforum» regelmässig eine Plattform zum Dialog. Auf breites Interesse stiess zudem der vierte deutsche Swiss Life Pension Day im Oktober 2010 mit dem ehemaligen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück als Hauptredner.

 
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