2 Zusammenfassung der wichtigsten Rechnungslegungsgrundsätze

Der Halbjahresabschluss wird in Übereinstimmung mit dem Rechnungslegungsstandard IAS 34 «Zwischenberichterstattung» erstellt. Die für die Erstellung des Finanzberichts für das erste Halbjahr angewendeten Rechnungslegungsgrundsätze stimmen mit denen des Finanzberichts zum 31. Dezember 2009 überein, mit Ausnahme der nachfolgend dargestellten Änderungen.

Der vorliegende Zwischenabschluss sollte im Zusammenhang mit dem Finanzbericht für 2009 gelesen werden.

Änderungen der Rechnungslegungsgrundsätze — Im Januar 2008 veröffentlichte das International Accounting Standards Board eine überarbeitete Fassung von IFRS 3 «Unternehmenszusammenschlüsse» und die damit zusammenhängenden Änderungen in IAS 27  «Konzern- und Einzelabschlüsse». Eine wesentliche Ände rung besteht in der gemäss IFRS 3 «Unternehmenszusammenschlüsse» zusätzlichen Möglichkeit, dem Erwerber bei Unternehmenszusammenschlüssen, bei denen die Kontrolle ohne Erwerb sämtlicher Eigenkapitalanteile  erlangt wird, zu gestatten, den Goodwill in seiner Gesamt heit zu erfassen, das heisst inklusive des auf Gesellschaften mit nicht beherrschenden Anteilen entfallenden Teils  (Full-Goodwill-Methode). Der überarbeitete Standard sieht vor, die bei der Übernahme anfallenden Kosten als Aufwand zu erfassen. Eine weitere Änderung betrifft die Teilveräusserung eines Tochterunternehmens ohne Kontrollverlust bzw. den Erwerb zusätzlicher Anteile an einem Tochterunternehmen nach Erlangung der Kontrolle. Solche Transaktionen werden im Eigenkapital erfasst. Die Änderungen traten für die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnenden Geschäftsjahre in Kraft. Die genannten Standards wurden ab dem 1. Januar 2010 angewendet; in der konsolidierten Jahresrechnung von 2010 haben sie folglich keine Auswirkungen auf Vergleichsperioden.

Im Juli 2008 veröffentlichte das International Accounting Standards Board «Zulässige Grundgeschäfte im Rahmen von Sicherungsbeziehungen», eine Änderung zu IAS 39 «Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung». Die Änderung macht deutlich, wie die Sicherungsbilanzierung in Bezug auf Absicherung von Inflationsrisiken sowie auf Absicherungsgeschäfte mit Optionen anzuwenden ist. Die Änderung trat für die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnenden Geschäftsjahre in Kraft. Sie hatte keine Auswirkungen auf die konsolidierte Jahresrechnung.

Folgende Änderungen zu den Standards und neue Interpretationen sind für das am 1. Januar 2010 beginnende Geschäftsjahr obligatorisch anzuwenden. Für die Swiss Life-Gruppe sind sie jedoch zurzeit nicht von Bedeutung:

IFRS 2 «Anteilsbasierte Vergütung» – Änderungen hinsichtlich Ausübungsbedingungen und Annullierungen;

IFRIC 17 «Sachdividenden an Eigentümer»;

IFRIC 18 «Übertragungen von Vermögenswerten von Kunden»;

die im April 2009 veröffentlichten jährlichen Verbesserungen an IFRS.

BEZIEHUNGEN ZU NAHE STEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN — Transaktionen mit Tochterunternehmen wurden bei der Konsolidierung eliminiert.

In der Berichtsperiode erfolgten keine nennenswerten Transaktionen mit nahe stehenden Unternehmen oder Personen.

Funktionale und Darstellungswährung — Die Positionen der Jahresrechnung werden in der Währung des primären wirtschaftlichen Umfelds gerechnet, in dem die Konzerngesellschaften tätig sind (funktionale Währung). Die Darstellungswährung der Gruppe ist der Schweizer Franken (CHF). Der Konzernabschluss ist in Millionen Franken dargestellt.

Umrechnungskurse Fremdwährungen
 
  30.06.2010 31.12.2009 Durchschnitt HJ 2010 Durchschnitt HJ 2009
1 britisches Pfund (GBP)
  1.6126 1.6639 1.6524 1.6841
1 kroatische Kuna (HRK)
  0.1836 0.2043 0.1972 0.2043
1 tschechische Krone (CZK)
  0.0514 0.0564 0.0558 0.0557
1 Euro (EUR)
  1.3210 1.4837 1.4383 1.5061
100 ungarische Forint (HUF)
  0.4640 0.5480 0.5275 0.5220
100 polnische Zloty (PLN)
  31.9608 36.0500 35.8379 33.8170
1 neuer rumänischer Leu (RON)
  0.3026 0.3523 0.3454 0.3574
1 Singapur-Dollar (SGD)
  0.7713 0.7348 0.7752 0.7570
1 US-Dollar (USD)
  1.0778 1.0300 1.0829 1.1293


 
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