16 Verbindlichkeiten aus dem Versicherungsgeschäft und Guthaben aus Rückversicherung

Mio. CHF  
  Brutto Guthaben aus Rückversicherung Netto
Anhang  30.06.2010 31.12.2009 30.06.2010 31.12.2009 30.06.2010 31.12.2009
Schadenfälle im Rahmen von Nichtlebensversicherungsverträgen
  1 046 1 197 209 228 837 969
Nicht verdiente Prämien (Nichtleben)
  92 81 0 1 92 80
Schadenfälle im Rahmen von Lebensversicherungsverträgen
  6 182 6 505 67 81 6 115 6 424
Deckungskapital
  78 161 78 528 96 101 78 065 78 427
Nicht verdiente Prämien (Leben)
  84 59 1 1 83 58
Einlagen aus Versicherungsverträgen
  5 743 5 947 5 743 5 947
Total Verbindlichkeiten aus dem Versicherungsgeschäft und Guthaben aus Rückversicherung
  91 308 92 317 373 412 90 935 91 905
wovon auf Rechnung und Risiko von Kunden der Swiss Life-Gruppe 4  851 742 851 742


Schadenfälle im Rahmen von Nichtlebensversicherungsverträgen

Schadenfälle im Rahmen von Nichtlebensversicherungsverträgen stellen die erforderliche Verbindlichkeit zur Bereitstellung der geschätzten endgültigen Kosten der Schadenregulierung für versicherte Ereignisse dar, die am oder vor dem Stichtag des Abschlusses eingetreten sind. Die geschätzte Verbindlichkeit umfasst den Betrag, der für künftige Zahlungen aufgrund von Ansprüchen benötigt wird, die entweder dem Versicherer bereits gemeldet wurden oder durch versicherte Ereignisse entstanden sind, die ihrerseits bereits eingetreten sind, aber dem Versicherer bis zur Schätzung der Verbindlichkeit noch nicht gemeldet wurden. Diese Schätzungen werden in der Regel anhand von Schadenentwicklungstabellen vorgenommen.

Nicht verdiente prämien

Nicht verdiente Prämien stellen den Anteil an verbuchten Prämien dar, welcher auf die noch verbleibende Versicherungsdauer entfällt.

Schadenfälle im Rahmen von Lebensversicherungsverträgen

Schadenfälle im Rahmen von Lebensversicherungsverträgen stellen die Verbindlichkeit für unbezahlte Anteile der eingetretenen Schadenfälle dar. Sie schliesst eine Schätzung der Verbindlichkeit im Zusammenhang mit eingetretenen, aber noch nicht gemeldeten Schäden (IBNR) ein. Die Bewertung am Stichtag des Abschlusses entspricht der bestmöglichen Schätzung der endgültigen künftigen Schadenzahlungen.

Deckungskapital

Bei überschussberechtigten Lebensversicherungsverträgen, bei denen die Zuteilung der Überschüsse an die Versicherungsnehmer gemäss der Beitragsmethode erfolgt, wird das Deckungskapital anhand der konstanten Nettoprämien-Methode berechnet. Dabei werden geeignete versicherungsmathematische Annahmen hinsichtlich Sterblichkeit und Verzinsung verwendet.

Die Bewertung von weiteren langfristigen Versicherungsverträgen erfolgt ebenfalls anhand der Nettoprämien-Methode unter Berücksichtigung versicherungsmathematischer Annahmen hinsichtlich Sterblichkeit, Stornoraten, Aufwendungen und Anlagerenditen einschliesslich Sicherheitsmarge für negative Abweichungen.

Einlagen aus Versicherungsverträgen

Für Kapitalanlageverträge, die ein bedeutendes Versicherungsrisiko enthalten, werden vereinnahmte Sparprämien als Einlagen ausgewiesen («Deposit Accounting»).

 
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