VERANTWORTUNGSVOLLE UNTERNEHMENSFÜHRUNG — Swiss Life sorgt dafür, dass Menschen in eine finanziell sichere Zukunft blicken können. Das Engagement des Unternehmens geht über die eigentliche Geschäftstätigkeit hinaus. Swiss Life setzt sich für die Gesellschaft ein, bringt sich in der politischen Diskussion ein und achtet auf den eigenen ökologischen Fussabdruck. Dieses Selbst verständnis macht deutlich, dass das Unternehmen eine langfristige Sichtweise pflegt und den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Kunden, Partner, Mitarbeitende und Aktionäre schenken Swiss Life ihr Vertrauen. Deshalb ist eine verantwortungsvolle Unternehmensführung Teil der Unternehmenskultur. Im Zentrum stehen fünf Unternehmenswerte, welche den Mitarbeitenden als Handlungsrichtlinien dienen sollen: Expertise, Nähe, Offenheit, Klarheit und Engagement. Die Einhaltung dieser Maximen ist eine wesentliche Voraussetzung für eine rechtlich und ethisch korrekte sowie wirtschaftlich profitable Geschäftstätigkeit. Sie ist aber auch zentral für unser gesellschaftliches, politisches und ökologisches Engagement.

Gesellschaftliches engagement — 2009 wendete die Stiftung «Perspektiven», welche Swiss Life zu ihrem 150-Jahr-Jubiläum im Jahr 2007 gegründet hatte, rund eine Million Franken auf, um gemeinnützige Initiativen in den Bereichen Gesundheit, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Sport sowie humanitäre Engagements zu unterstützen. Eine der Institutionen, welche im Jahr 2009 bedacht wurde, ist die ENTERPRISE-Stiftung. Sie vergibt unter anderem den ENTERPRIZE, eine Auszeichnung für vorbildliches unternehmerisches Handeln in der Berufsbildung.

In Frankreich hat die Fondation Swiss Life im Jahr 2009 ihre Tätigkeit aufgenommen. Die Stiftung fasst Projekte und Engagements aus dem Gesundheitswesen zusammen und unterstützt beispielsweise das Institut Curie, das zugleich ein Forschungsinstitut zur Krebsbekämpfung und ein Krankenhaus ist. Die Stiftung unterstützt weiter karitative Projekte, welche von Swiss Life-Mitarbeitenden geleitet werden.

In Deutschland unterstützt Swiss Life seit 2007 die Nicolaidis Stiftung, eine gemeinnützige Einrichtung für verwitwete Mütter oder Väter und deren Kinder, und fördert insbesondere Kinder- und Jugendprojekte mit kreativem und erlebnispädagogischem Schwerpunkt.

Der Bereich Private Placement Life Insurance verzichtete im vergangenen Jahr auf Festtagsgeschenke für Geschäftspartner und spendete stattdessen eine bedeutende Summe an das Hospiz Lo Tedhal in Brasilien, welches Menschen mit Krebs in fortgeschrittenem Stadium eine Schmerz- und Palliativtherapie ermöglicht und ihnen mehr Lebensqualität verschaffen will.

Die AWD Gruppe wiederum engagiert sich seit vielen Jahren für soziale, wissenschaftliche und kulturelle Anliegen. Die 1991 gegründete AWD-Stiftung Kinderhilfe wird im Wesentlichen von den Beratern und Mitarbeitern der AWD Gruppe getragen und hilft Kindern, die in ihren Existenz- und Entwicklungschancen benachteiligt sind. Die Stiftung setzte 2009 ihr wichtigstes medizinisches Hilfsprojekt in Westafrika fort. Das Noma-Projekt in Sokoto widmet sich der Aufklärung und der chirurgischen Rehabilitation von Opfern einer durch Mischinfektionen verursachten Erkrankung, die zu schwersten Gesichtsdefekten führt. Weiter finanzierte die AWD-Stiftung Kinderhilfe in Zusammenarbeit mit anderen Stiftungen lebensrettende Operationen und förderte wichtige Kinderhilfe-Projekte in Kirgisien, Tschechien und der Slowakei. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz war die Stiftung tätig.

Politik — Eine funktionierende Altersvorsorge muss den aktuellen demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen angemessen Rechnung tragen. Swiss Life engagiert sich auf verschiedenen Ebenen in der politischen Diskussion. Das Unternehmen unterstützt weiter Mitarbeitende, welche politisch tätig sind und aus eigener Überzeugung Mandate im öffentlichen Leben bekleiden. Damit leistet Swiss Life einen Beitrag zur Stärkung des Milizsystems.

In Deutschland tauschen sich bei der Veranstaltungsreihe «Salon Palais Leopold» in München Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien mehr- mals im Jahr über wichtige gesellschaftspolitische Themen aus. Für Firmenkunden, Geschäftspartner und Experten, die sich intensiv mit der betrieblichen Altersversorgung beschäftigen, bietet Swiss Life seit 2007 über die Veranstaltungsreihe «Münchner Fachforum» regelmässig eine Plattform für den Dialog. Auf breites öffentliches Interesse stiess zudem der dritte deutsche Swiss Life Pension Day im Oktober 2009.

Umwelt —Swiss Life setzt sich seit vielen Jahren für einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen ein. Das Unternehmen ist Gründungsmitglied der Klimastiftung Schweiz, welche Massnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zum Klimaschutz bei Klein- und Mittelunternehmen (KMU) in der Schweiz anstrebt. Als Mitglied beim Energie-Modell Zürich hat Swiss Life das Ziel, die Energieeffizienz in den Betriebsliegenschaften am Standort Zürich jährlich um mindestens 1,5% zu steigern sowie Energieverbrauch und Emissionen kontinuierlich zu senken. Seit 2006 verwendet Swiss Life Strom aus erneuerbaren Energiequellen und konnte damit ihre CO 2 -Emissionen um 4650 t reduzieren.

Im Rahmen der Umweltinitiativen wurden Ende 2009 wassersparende Armaturen in den Betriebsgebäuden in Zürich installiert. Damit spart Swiss Life beim Wasserverbrauch jährlich fünf Millionen Liter ein. Die Einsparung von Wasser ist ebenfalls ein Thema bei Mietliegenschaften. Als schweizweit erste grosse Immobilieneigentümerin rüstete das Unternehmen innert fünf Jahren nahezu 10 000 ihrer Mietobjekte in Regionen mit hohen Wasserkosten mit Erfassungsgeräten zur verbrauchsabhängigen Wasserkostenabrechnung aus. Wie Studien belegen, wird der Wasserkonsum dadurch um durchschnittlich 20% reduziert. Energieeffizienz ist auch bei Neubauten von grosser Bedeutung. Zwei Projekte, der «Gerstenpark» in Rheinfelden AG sowie die Wohn- und Geschäftsüberbauung «Trio» in Dietikon ZH, wurden nach dem Minergie-Standard zertifiziert.

Swiss Life in Frankreich hat sich zu den Empfehlungen der Charta der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet. Swiss Life in Deutschland nimmt seit 2008 beim Klimaschutzprogramm «Ökoprofit» – einer gemeinsamen Umweltinitiative der Stadt München und der Industrie- und Handelskammer – teil und wurde für ihr aussergewöhnliches Engagement beim betrieblichen Umweltschutz mit dem Zertifikat «Münchner Ökoprofit-Betrieb» geehrt. Durch nachhaltiges Wirtschaften konnte Swiss Life am Standort München von 2007 bis 2008 rund 91 000 kWh Strom einsparen und vermied somit 58,3 t CO2-Emissionen. Dies entsprach einer Kosteneinsparung von mehr als einer halben Million Euro. Die erfolgreichen Nachhaltigkeitsmassnahmen im Rahmen des Ökoprofit-Projektes wurden 2009 fortgeführt und um weitere Initiativen ergänzt.

Auch bei der Anlagetätigkeit gewinnt die Nachhaltigkeit an Bedeutung. In der Schweiz bietet die Tochtergesellschaft Swiss Life Asset Management seit 2005 zusammen mit SAM Sustainable Asset Management nachhaltige Anlagen an. Dabei werden im Rahmen von Gemischtmandaten für institutionelle Investoren sowohl Aktien- als auch Anleihenanlagen nach ihrem ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Mehrwert ausgewählt. Daneben bietet Swiss Life mit dem Swiss Life Fonds (LUX) Equity Global Sustainability einen Nachhaltigkeitsfonds an. Im Bereich der fondsgebundenen Lebensversicherungen wird das Angebot mit drei nachhaltigen Fondsportfolios (Eco) abgerundet.

 
Mehr Informationen