26 Eigenkapital

Aktienkapital

Im Jahr 2009 erfolgte die von der Generalversammlung der Swiss Life Holding (SLH) am 7. Mai 2009 genehmigte Nennwertreduktion von CHF 5 je SLH-Namenaktie (2008: CHF 17 je Namenaktie). Die Zahlung erfolgte am 27. Juli 2009 und führte zu einer Reduktion des Aktienkapitals der SLH um CHF 160 Millionen (2008: CHF 596 Millionen).

Die Generalversammlung vom 7. Mai 2009 ermächtigte den Verwaltungsrat, die im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms über eine zweite Handelslinie zurückgekauften 3 003 500 Swiss Life-Aktien zu vernichten. Die daraus resultierende Reduktion des Aktienkapitals belief sich auf CHF 51 Millionen.

Im Jahr 2009 wurden keine Wandelanleihen in SLH-Aktien gewandelt (2008: 124 115 SLH-Aktien, was zu einer Zunahme des Aktienkapitals um insgesamt CHF 3 Millionen führte).

Das Aktienkapital der SLH bestand per 31. Dezember 2009 aus 32 081 054 voll liberierten Aktien mit einem Nennwert von CHF 12 je Aktie. Bei der Ausübung des Stimmrechts kann kein Aktionär für eigene und vertretene Aktien zusammen mehr als 10% des gesamten Aktienkapitals direkt oder indirekt auf sich vereinigen. Per 31. Dezember 2008 hatte die SLH 35 084 554 Namenaktien mit einem Nennwert von CHF 17 je Aktie. Das bedingte Aktienkapital betrug CHF 28 312 632 per 31. Dezember 2009 (2008: CHF 40 109 562).

Agio

Dieser Posten besteht aus dem zusätzlich über den Nennwert hinaus einbezahlten Kapital (abzüglich Transaktionskosten), Gewinn/Verlust auf eigenen Beteiligungsinstrumenten, Ausgabe von Aktien/Optionen im Rahmen von Beteiligungsplänen und Eigenkapitalelementen von Wandelanleihen.

Aufgrund der Herabsetzung des Nennwerts um CHF 5 je SLH-Namenaktie im Jahr 2009 (2008: CHF 17 je SLH-Namenaktie) wurde ein Betrag in Höhe von CHF 1 Million im Hinblick auf eigene Aktien dem Agio gutgeschrieben (2008: CHF 49 Millionen).

Die Vernichtung der über eine zweite Handelslinie zurückgekauften Aktien führte zu einer Reduktion des Agios in Höhe von CHF 635 Millionen.

Im Jahr 2009 wurden keine Wandelanleihen in SLH-Aktien gewandelt (2008: 124 115 SLH-Aktien, was zu einer Zunahme des Agios um insgesamt CHF 20 Millionen führte).

Anzahl Aktien

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der ausgegebenen SLH-Aktien und der während der Berichtsperiode von der Swiss Life-Gruppe gehaltenen eigenen Aktien:

Anzahl Aktien 
  20092008
 
Ausgegebene Aktien
 
Stand 1. Januar
  35 084 55434 960 439
Umwandlung Wandelanleihen
  124 115
Vernichtung eigener Aktien
  –3 003 500
Stand am Ende der Periode
  32 081 05435 084 554
 
Eigene Aktien
 
Stand 1. Januar
  4 619 4662 153 802
Kauf eigener Aktien
  1 965 0333 083 540
Verkauf eigener Aktien
  –3 348 841–576 630
Vernichtung eigener Aktien
  –3 003 500
Verkauf von Tochterunternehmen
  –41 246
Stand am Ende der Periode
  232 1584 619 466


WÄHRUNGSUMRECHNUNGSDIFFERENZEN

Dieser Posten besteht aus dem Unterschiedsbetrag bei der Umrechnung von Vermögenswerten, Verbindlichkeiten, Erträgen und Aufwendungen der Gruppengesellschaften, die auf Fremdwährungen lauten, in Schweizer Franken.

Direkt im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste

Dieser Posten besteht aus Änderungen des Fair Value von jederzeit verkäuflichen Kapitalanlagen, Bewertungsgewinnen aus Übertragungen von Betriebsliegenschaften zu Investitionsliegenschaften sowie aus dem effektiven Teil des Gewinns oder Verlusts auf derivativen Sicherungsinstrumenten bei qualifizierten Cashflow-Hedges. Diese Beträge werden abzüglich der Anpassungen für bestimmte Überschussanteile der Versicherungsnehmer und anderer Verbindlichkeiten gegenüber Versicherungsnehmern, aktivierter Abschlusskosten, latenter Steuern und der nicht beherrschenden Anteile erfasst.

direkt im Eigenkapital erfasste Beträge für das Geschäftsjahr 2009
Mio. CHF 
  Direkt im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste


Anhang 
Währungs-
umrechnungs-
differenzen
Jederzeit verkäuf-
liche finanzielle
Vermögenswerte

Cashflow-
Hedges


Übrige


Total
Stand 1. Januar (netto)
  –195–89–356–445
Gewinne/Verluste während der Berichtsperiode
  –221 6891 689
Anteil am Gewinn/Verlust assoziierter Unternehmen
15  00
Übertragung von Gewinnen/Verlusten in die Erfolgsrechnung
8  –321241–80
Auswirkungen durch
 
Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer
  –933–54–987
Schattenbilanzierung
  12–76–64
Ertragssteuern
  3–125–28–153
Verkauf von Tochterunternehmen
  1
Währungsumrechnungsdifferenzen
  –1–1
nicht beherrschende Anteile
  –3000
Stand am Ende der Periode (netto)
  –216232–273–41


direkt im Eigenkapital erfasste Beträge für das Geschäftsjahr 2008
Mio. CHF 
  Direkt im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste


Anhang 
Währungs-
umrechnungs-
differenzen
Jederzeit verkäuf-
liche finanzielle
Vermögenswerte

Cashflow-
Hedges


Übrige


Total
Stand 1. Januar (netto)
  123–747–62–809
Gewinne/Verluste während der Berichtsperiode
  –320–3 727–3 727
Bewertungsgewinne aus Überträgen von Betriebsliegenschaften zu Investitionsliegenschaften
16  8 8
Anteil am Gewinn/Verlust assoziierter Unternehmen
15  00
Umgliederung von jederzeit verkäuflichen finanziellen Vermögenswerten
  1 159–1 159
Übertragung von Gewinnen/Verlusten in die Erfolgsrechnung
8  3 800803 880
Veränderungen aus aufgegebenen Geschäftsbereichen
  –40–40
Auswirkungen durch
 
Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer
  –133449316
Schattenbilanzierung
  –245110–135
Ertragssteuern
  –204125–79
Verkauf von Tochterunternehmen
  –7131131
Währungsumrechnungsdifferenzen
  77
nicht beherrschende Anteile
  9123
Stand am Ende der Periode (netto)
  –195–89–356–445


Gewinnreserven

Die Gewinnreserven umfassen kumulierte Gewinnreserven der Gruppengesellschaften, die nicht an die Aktionäre ausgeschüttet wurden. Die Gewinnverteilung unterliegt gesetzlichen Einschränkungen, die je nach geografischer Zuordnung der Gruppengesellschaften variieren.

Die im Versicherungsgeschäft tätigen Tochtergesellschaften unterliegen gesetzlichen Einschränkungen bezüglich der Höhe von Dividendenzahlungen, kurzfristigen Überbrückungskrediten und Darlehen, die an die Gruppe geleistet bzw. gewährt werden können. In bestimmten Ländern herrschen Vorschriften, welche die Dividendenzahlung zwar erlauben, jedoch deren Überweisung verzögern können. Die Verbuchung der Dividendenausschüttung erfolgt erst zum Zeitpunkt der Genehmigung durch die Generalversammlung.

 
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