Bericht über Entschädigungen

Die nachstehenden Ausführungen folgen den Richtlinien der SIX Swiss Exchange betreffend Informationen zur Corporate Governance und berücksichtigen die neuen Transparenzvorschriften des Obligationenrechts gemäss Art. 663bbis und Art. 663c OR. Zusätzliche Angaben zu den Vergütungen und zum Vorsorgeaufwand für das Management und die Mitarbeitenden der Swiss Life-Gruppe sind im Finanzbericht (Anhang 24 und 31) dargestellt. Zudem werden die Vergütungen an die Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung sowie deren Beteiligungsverhältnisse im Anhang zur Jahresrechnung der Swiss Life Holding ausgewiesen.

Im Rahmen des vorliegenden Jahresberichts folgt die Darstellung derjenigen der Vorjahre. Unter Beachtung der geltenden Transparenzanforderungen werden die Entschädigungen der Mitglieder des Verwaltungsrats je einzeln und die Entschädigung des Präsidenten der Konzernleitung (Group CEO) individuell offengelegt.

Angesichts der von Rolf Dörig im Jahr 2008 ausgeübten Funktion als Group CEO bis zur Generalversammlung der Swiss Life Holding vom 8. Mai 2008 und nach seiner Wahl in den Verwaltungsrat als Delegierter des Verwaltungsrats wird seine Entschädigung in der Berichtsperiode gesamthaft unter den Vergütungen an die Konzernleitung ausgewiesen.

Da die Funktion des Group CEO unterjährig per 9. Mai 2008 an Bruno Pfister übergegangen ist, der zuvor als Mitglied der Konzernleitung die Funktion des CEO International innehatte, wird auch die Entschädigung von Bruno Pfister als neuem Group CEO für das Geschäftsjahr 2008 einzeln offengelegt.

Grundsätze der Entschädigungspolitik | Der Gesamtverwaltungsrat ist gemäss Organisationsreglement für die Festlegung der Richtlinien der Entschädigungspolitik innerhalb der Gruppe (inkl. Bonus, Aktienbeteiligungspläne) sowie für die Festlegung der für die Vorsorgeeinrichtungen massgebenden Richtlinien zuständig. Die Entschädigungspolitik unterstützt die durch die Unternehmensstrategie vorgegebene Performancekultur und bildet einen Bestandteil der Personalpolitik. Sie zielt darauf ab, qualifizierte Mitarbeitende an das Unternehmen zu binden und neue, sehr gut ausgewiesene Mitarbeitende zu gewinnen. Das gewählte Entlöhnungssystem orientiert sich am Marktumfeld und muss konkurrenzfähig sein. Die Gesamtentlöhnung berücksichtigt die beruflichen Fähigkeiten, das Engagement und die persönlichen Leistungen der Mitarbeitenden. Die individuelle Entlöhnung setzt sich aus einem Grundsalär sowie variablen kurzfristigen und mittel- bzw. langfristigen Entlöhnungskomponenten sowie Beiträgen für die Alters- und Risikovorsorge zusammen. Das Grundsalär, das auf die Funktion und die persönlichen Fähigkeiten abstellt, wird jährlich überprüft und bei Bedarf angepasst. Die variablen Entlöhnungskomponenten sind an die strategischen Vorgaben des Unternehmens sowie der einzelnen Konzernbereiche und die damit verbundenen finanziellen und personalpolitischen Ziele geknüpft. Die persönliche Leistung und die Zielerreichung werden jährlich im Rahmen des gruppenweit institutionalisierten Prozesses für die Mitarbeiterbeurteilung (Group Performance System) bewertet und in Anwendung der definierten Entschädigungspolitik berücksichtigt.

Inhalt und Verfahren | Die Ausgestaltung und die Festsetzung der Entschädigungen für die Mitglieder des Verwaltungsrats fallen gemäss Organisationsreglement in den Zuständigkeitsbereich des Gesamtverwaltungsrats, wobei das Präsidium in seiner Funktion als Entschädigungskomitee (Compensation Committee) entsprechende Vorschläge unterbreitet. Ebenso legt der Verwaltungsrat die Richtlinien der Entschädigungspolitik des Unternehmens fest. Er berücksichtigt dafür Regelungen von anderen Unternehmen ähnlicher Grösse und Branchen aufgrund allgemein zugänglicher Angaben und zieht gegebenenfalls Studien externer Fachleute bei. Im Sinne dieser Richtlinien legt das Präsidium die individuellen Entschädigungen der Mitglieder der Konzernleitung unter Information des Gesamtverwaltungsrats fest.

Das im Jahr 2000 eingeführte Aktienoptionsprogramm für das Management der Swiss Life-Gruppe wurde Ende 2002 eingestellt, weshalb seit 2003 keine Aktienoptionen mehr ausgegeben wurden.

Im Rahmen der Entschädigungsregelung für die Mitglieder der Konzernleitung und weitere Leistungsträger der Swiss Life-Gruppe, die von der Konzernleitung mit Zustimmung des Präsidiums des Verwaltungsrats bestimmt werden, wurde im Jahr 2004 gestützt auf ein entsprechendes Reglement eine langfristige Vergütungskomponente eingeführt. Ab 2005 wurde dieses Aktienbeteiligungsprogramm leicht angepasst, indem spezifische Performancekriterien vorgegeben wurden. Diese berücksichtigen sowohl die Performance der Swiss Life Holding-Aktie als auch deren Performance im Vergleich zu anderen Unternehmen. Gemäss Plan werden den Teilnehmenden anwartschaftliche Bezugsrechte in Form von Performance Share Units (PSU) auf Aktien der Swiss Life Holding zugewiesen, die zum unentgeltlichen Bezug von Aktien der Swiss Life Holding nach Ablauf von drei Jahren berechtigen, sofern die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind. Die Anzahl der PSU kann sich je nach Entwicklung der Performancekriterien innerhalb von drei Jahren nach den damaligen Vorgaben maximal um den Faktor 1,5 erhöhen oder um den Faktor 0,5 reduzieren. Für das Aktienbeteiligungsprogramm 2007 und die Folgejahre hat das Präsidium des Verwaltungsrats bestimmt, dass die während der Turnaround-Phase sachlich angezeigte Retentionskomponente (Faktor von 0,5) aufgehoben wird, so dass sich die Anzahl PSU, die zu einem Aktienbezug berechtigen, nach drei Jahren auf null reduzieren kann. Am maximal erreichbaren Faktor von 1,5 wurde festgehalten.

Bei den Aktienbeteiligungsprogrammen 2007 und 2008 wird weiterhin auf zwei Performancekriterien abgestellt, die je zu 50% gewichtet werden. Zum einen ist dies der Total Shareholder Return der Swiss Life Holding-Aktie (TSR Swiss Life Holding); dabei ist eine Performance von mehr als 20% erforderlich, damit ein Bezugsrecht auf Aktienzuteilung entsteht. Zum andern wird der TSR der eigenen Aktie mit dem TSR der Aktien derjenigen Unternehmen verglichen, die im Dow Jones STOXX 600 Insurance Index aufgeführt sind (TSR Outperformance); gestützt auf dieses Kriterium entsteht ein Bezugsrecht auf Aktienzuteilung dann, wenn die Performance nach Ablauf der Dreijahresfrist im Vergleich mit den betreffenden Unternehmen oberhalb des ersten Quartils liegt.

Am Aktienbeteiligungsprogramm 2007 nahmen 55 Mitglieder des obersten Kaders der Swiss Life-Gruppe teil. Es wurden gesamthaft 56 222 PSU zugewiesen; für die Konzernleitung insgesamt 24 444, wovon 6717 an den Group CEO.

In der Berichtsperiode nahmen am Aktienbeteiligungsprogramm 2008, das mit Wirkung per 1. April 2008 zu laufen begonnen hat, insgesamt 47 Mitglieder des obersten Kaders der Swiss Life-Gruppe teil. Gesamthaft wurden 52 618 PSU zugewiesen, für die Mitglieder der Konzernleitung insgesamt 23 695 und davon an Bruno Pfister als neuem Group CEO 5924 PSU. An Rolf Dörig sind aufgrund seiner Wahl in den Verwaltungsrat per 8. Mai 2008 und des damit verbundenen Austritts aus der Konzernleitung gemäss der für den Verwaltungsrat massgebenden Entschädigungsregelung im Jahr 2008 keine PSU mehr zugewiesen worden.

Entschädigungen an amtierende Organmitglieder | Die in der Berichtsperiode an amtierende Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung ausbezahlten Entschädigungen in bar beliefen sich insgesamt auf folgende Beträge:

In CHF20082007
Verwaltungsrat1 543 0001 543 000
Konzernleitung11 543 9499 572 243


In der Berichtsperiode sind keine Mitglieder des Verwaltungsrats ausgeschieden. Im Rahmen der Nachfolgeregelung auf Ebene Verwaltungsrat und Konzernleitung ist Rolf Dörig per 8. Mai 2008 als zusätzliches Mitglied in den Verwaltungsrat der Swiss Life Holding gewählt worden.

In der Konzernleitung sind, verglichen mit dem Vorjahr, verschiedene personelle Änderungen erfolgt. Per 9. Mai 2008 ist Bruno Pfister zum Group CEO ernannt worden. Gleichzeitig wurde Manfred Behrens als CEO Deutschland Mitglied der Konzernleitung; per 1. September 2008 übernahm er die Funktion als Co-CEO AWD. Charles Relecom ist per 1. Juli 2008 als CEO Frankreich, Klaus Leyh per 1. Oktober 2008 als neuer CEO Deutschland in die Konzernleitung eingetreten. Paul Müller hat seine Funktion als CEO Schweiz per 1. September 2008 an Ivo Furrer übertragen. Während der Berichtsperiode gehörten der Konzernleitung unter Einbezug von Rolf Dörig als Group CEO folglich ganz oder teilweise zehn Mitglieder an (Vorjahr: sechs Mitglieder).

In der Entschädigung in bar an die Konzernleitung ist ein Bonusbetrag von insgesamt CHF 4 700 000 für das Geschäftsjahr 2007 enthalten, der im Jahr 2008 ausbezahlt wurde. Für das Geschäftsjahr 2008 wird den Mitgliedern der Konzernleitung kein Bonus ausbezahlt.

Die Entschädigung der Mitglieder des Verwaltungsrats setzt sich aus der Grundentschädigung, einer Entschädigung in bar sowie einer variablen Entschädigung in Aktien zusammen. Die Grundentschädigung trägt der Mitgliedschaft im Verwaltungsrat der Swiss Life Holding und ihrer Tochtergesellschaft Rentenanstalt/Swiss Life sowie der Mitgliedschaft in den einzelnen Verwaltungsratsausschüssen Rechnung. Sie wird teilweise in Form von gesperrten Aktien ausbezahlt. Die zusätzliche Entschädigung in bar wird in Würdigung von Funktion und Arbeitsbelastung ausgerichtet und vom Verwaltungsrat jährlich festgelegt. Bei gutem Geschäftsgang der Swiss Life-Gruppe kommt zudem eine variable Entschädigung in Aktien der Swiss Life Holding hinzu, worüber der Verwaltungsrat in Berücksichtigung der Geschäftsergebnisse entscheidet.

Die im Jahr 2008 amtierenden Verwaltungsratsmitglieder der Swiss Life Holding haben in der Berichtsperiode folgende Entschädigungen bezogen:

  BarentschädigungAktien mit 3-jähriger  Sperrfrist    










Als Teil der
Grund-
entschädigung
Als variable
Entschädigung
für das
Geschäfts-
jahr 2007

1




Total
Bruno GehrigCHF655 000385385
Gerold BührerCHF238 000282159441
Volker BremkampCHF126 00021289301
Paul EmbrechtsCHF82 00015959218
Rudolf KellenbergerCHF114 00022983312
Henry PeterCHF82 00015959218
Peter QuadriCHF82 00015959218
Pierfranco RivaCHF82 00015959218
Franziska TschudiCHF82 00015959218
Rolf Dörig 2
1 Die variable Entschädigung in Aktien bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2007 und wurde 2008 zugeteilt. Für das Geschäftjahr 2008 wird keine variable Entschädigung in Aktien zugeteilt werden.
2 Die Entschädigung von Rolf Dörig, bis zum 8. Mai 2008 Group CEO und nach der Wahl durch die Generalversammlung Delegierter des Verwaltungsrats, wird in der Berichtsperiode gesamthaft im Rahmen der Vergütung an die Konzernleitung ausgewiesen.


Die Entschädigung der Mitglieder der Konzernleitung setzt sich aus dem Salär, einem variablen Bonus in bar, anderen Entschädigungen (Kinderzulagen, Dienstaltersgeschenk, Geschäftsfahrzeuge, Prämienbeiträge an die 3. Säule) sowie einer variablen Entschädigung in Aktien zusammen. Das Salär wird unter Würdigung der funktionsbezogenen Verantwortung und der Arbeitsbelastung jährlich durch das Präsidium als Compensation Committee festgelegt. Bei gutem Geschäftsgang der Swiss Life-Gruppe kommt zudem ein variabler Bonus in bar sowie eine variable Entschädigung in Aktien hinzu, worüber das Präsidium in Berücksichtigung der Geschäftsergebnisse und der persönlichen Zielerreichungen der Mitglieder der Konzernleitung entscheidet.

Entschädigungen an ehemalige Organmitglieder | Keine.

Aktienzuteilung im Berichtsjahr | An die Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung wurden im Jahr 2008 die folgende Anzahl Aktien der Swiss Life Holding mit einer Sperrfrist von drei Jahren zugeteilt:

Ein Teil der Aktien, die den Mitgliedern des Verwaltungsrats in der Berichtsperiode zugeteilt worden sind, bilden Bestandteil der Grundentschädigung. Die übrigen Aktien sind als variable Entschädigungskomponente, die auf das Ergebnis im vorangegangenen Geschäftsjahr abstellt, zugeteilt worden.

Die im Jahr 2008 an die Mitglieder der Konzernleitung zugeteilten Aktien stellen vollumfänglich eine variable Entschädigung dar, die auf das Ergebnis im Geschäftsjahr 2007 Bezug nahm.

Für das Geschäftsjahr 2008 wird an die Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung im Jahr 2009 keine variable Entschädigung in Aktien ausgerichtet werden.

Verwaltungsrat 1 2529 Aktien,  
wobei diese zu Werten von CHF 231.74, 227.75 und 60.452 zugeteilt wurden. Sie unterliegen einer Sperrfrist von drei Jahren.   
Konzernleitung 7724 Aktien, 
wobei diese zum Wert von CHF 231.743 zugeteilt wurden. Sie unterliegen einer Sperrfrist von drei Jahren.   
1  Die Aktienzuteilung an Rolf Dörig, bis zum 8. Mai 2008 Group CEO und nach der Wahl durch die Generalversammlung Delegierter des Verwal-tungsrats, wird in der Berichtsperiode gesamthaft im Rahmen der Vergütung an die Konzernleitung ausgewiesen.  
2  Es handelt sich um den ökonomischen Wert unter Berücksichtigung der Sperrfrist, der dem Steuerwert entspricht. Die Aktienkurse bei Zuteilung betrugen CHF 276, CHF 271.25 und CHF 72.  
3  Es handelt sich um den ökonomischen Wert unter Berücksichtigung der Sperrfrist, der dem Steuerwert entspricht. Der Aktienkurs bei Zuteilung betrug CHF 276.  


An nahestehende Personen4 im Sinne des Gesetzes erfolgten keine Aktienzuteilungen.
4 Unter «nahestehende Personen» werden natürliche und juristische Personen verstanden (im Sinne von Art. 678 OR), welche mit Organmitgliedern in enger persönlicher, wirtschaftlicher, rechtlicher oder tatsächlicher Verbindung stehen. Typischerweise zählen dazu Ehegatten, minderjährige Kinder, von Organpersonen kontrollierte Gesellschaften sowie natürliche oder juristische Personen, welche als Treuhänder für Organmitglieder fungieren.


Aktienbesitz | Per Bilanzstichtag hielten die amtierenden Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung (inklusive ihnen nahestehender Personen) die folgende Anzahl Namenaktien der Swiss Life Holding:

Verwaltungsrat14 397Aktien
Bruno Gehrig2 021Aktien
Gerold Bührer2 166Aktien
Volker Bremkamp1 043Aktien
Paul Embrechts776Aktien
Rudolf Kellenberger1 022Aktien
Henry Peter1 856Aktien
Peter Quadri1 556Aktien
Pierfranco Riva3 181Aktien
Franziska Tschudi776Aktien
Rolf Dörig 1


Konzernleitung42 889Aktien
Rolf Dörig (Group CEO bis 08.05.2008, danach VR-Delegierter) 128 607Aktien
Bruno Pfister8 841Aktien
Ivo FurrerAktien
Klaus G. Leyh53Aktien
Charles RelecomAktien
Reto Himmel2 010Aktien
Patrick Frost1 615Aktien
Thomas Müller1 065Aktien
Manfred Behrens698Aktien
1 Der Aktienbesitz von Rolf Dörig, bis zum 8. Mai 2008 Group CEO und nach der Wahl durch die Generalversammlung Delegierter des Verwaltungsrats, wird in der Berichtsperiode gesamthaft im Rahmen der Konzernleitung ausgewiesen.


Die Anzahl der den Mitgliedern der Konzernleitung im Rahmen des Aktienbeteiligungsprogramms zugewiesenen anwartschaftlichen Bezugsrechte auf Aktien der Swiss Life Holding in Form von sogenannten Performance Share Units (PSU), deren Ausübung von der Erreichung qualifizierter Performancekriterien abhängig ist, wird im Anhang zur Jahresrechnung der Swiss Life Holding ausgewiesen.

Optionen | Seit dem Jahr 2003 wurden in der Swiss Life-Gruppe keine Aktienoptionen mehr ausgegeben; es sind keine Optionen mehr ausstehend.

Zusätzliche Honorare und Vergütungen | In der Berichtsperiode wurden keine zusätzlichen Honorare und Vergütungen an Mitglieder des Verwaltungsrats oder der Konzernleitung ausbezahlt.

Darlehen | Per Bilanzstichtag waren gegenüber den Mitgliedern des Verwaltungsrats und gegenüber den Mitgliedern der Konzernleitung keine Darlehen ausstehend:

Verwaltungsratkeine
Konzernleitungkeine


Aufwendungen für die berufliche Vorsorge | Die Angaben zum Vorsorgeaufwand des Unternehmens werden im Finanzbericht (Anhang 24 und 31) sowie im Anhang zur Jahresrechnung der Swiss Life Holding aufgeführt. Aus Gründen der Transparenz wird an dieser Stelle auf folgende Leistungen hingewiesen:

Bruno Gehrig, Präsident des Verwaltungsrats, und Rolf Dörig, bis 8. Mai 2008 Group CEO und seit seiner Wahl in den Verwaltungsrat der Swiss Life Holding Delegierter des Verwaltungsrats, sind für die Durchführung ihrer beruflichen Vorsorge den Personalvorsorgeeinrichtungen von Swiss Life angeschlossen. Für die übrigen Mitglieder des Verwaltungsrats besteht kein solcher Anschluss; für sie sind keine Vorsorgebeiträge geleistet worden.

Der von Swiss Life in der Berichtsperiode für Bruno Gehrig als ordentlicher jährlicher Beitrag geleistete Arbeitgeberbeitrag belief sich auf CHF 104 827.

Der für Rolf Dörig in der Berichtsperiode als ordentlicher jährlicher Beitrag geleistete Arbeitgeberbeitrag betrug CHF 195 656.

Für Bruno Pfister, bis 8. Mai 2008 CEO International und seither Group CEO, beliefen sich die in der Berichtsperiode geleisteten Arbeitgeberbeiträge auf insgesamt CHF 755 148; davon sind CHF 156 648 als ordentlicher jährlicher Beitrag und CHF 598 500 als reglementarische Nachzahlung des Arbeitgebers infolge Erhöhung des versicherten Lohnes aufgewendet worden.

Die Aufwendungen für die berufliche Vorsorge zugunsten der übrigen Mitglieder der Konzernleitung haben in der Berichtsperiode insgesamt CHF 813 420 betragen.

Höchste Gesamtentschädigung Verwaltungsrat | Bruno Gehrig bezog als Präsident des Verwaltungsrats im Jahr 2008 die höchste Gesamtentschädigung der nicht exekutiven Mitglieder des Verwaltungsrats. Die Entschädigung für Rolf Dörig wird in der Berichtsperiode gesamthaft im Rahmen der Vergütungen an die Konzernleitung ausgewiesen.

Die im Berichtsjahr an Bruno Gehrig ausgerichtete Entschädigung in bar und in Aktien sowie die Aufwendungen für die berufliche Vorsorge beliefen sich insgesamt auf folgenden Betrag:

Entschädigung in bar 1 CHF 655 000  
Aktien 2  CHF 89 218 385 SLH-Aktien 
à CHF 231.735
   
Aktienoptionen keine  
Gesamtentschädigung 2008:  
in bar und Aktien CHF 744 218
inklusive jährlicher Vorsorgebeitrag
von CHF 104 827
CHF 849 045      
Gesamtentschädigung 2007:  
in bar und Aktien CHF 734 898
inklusive jährlicher Vorsorgebeitrag
von CHF 99 492
CHF 834 390      
1 Grundentschädigung und zusätzliche Entschädigung in bar, die vom Verwaltungsrat jährlich festgelegt wird.  
2 Die im Jahr 2008 als variable Entschädigung zugeteilten 385 Aktien bezogen sich auf das Geschäftsjahr 2007. Sie unterliegen einer Sperrfrist von drei Jahren. Der Aktienkurs bei Zuteilung betrug CHF 276; die Zuteilung erfolgte unter Berücksichtigung der Sperrfrist zum ökonomischen Wert von CHF 231.735, der dem Steuerwert entspricht. Für das Geschäftsjahr 2008 wird an die Mitglieder des Verwaltungsrats keine variable Entschädigung in Aktien zugeteilt werden.  


Höchste Gesamtentschädigung Konzernleitung | Die in der Berichtsperiode an Rolf Dörig als Group CEO und nach der Wahl durch die Generalversammlung als Delegierter des Verwaltungsrats ausgerichtete Entschädigung wird gesamthaft im Rahmen der Vergütungen an die Konzernleitung ausgewiesen.

Ebenso wird die Entschädigung von Bruno Pfister, der per 9. Mai 2008 als vormaliger CEO International die Funktion des Group CEO übernommen hat, individuell offengelegt.

Die an Rolf Dörig im Berichtsjahr ausgerichtete Entschädigung in bar und in Aktien sowie die Aufwendungen für die berufliche Vorsorge beliefen sich insgesamt auf folgenden Betrag:

Entschädigung in bar 1 CHF 2 871 806
Aktien 2  CHF 441 455 1905 SLH-Aktien
 à CHF 231.735
Aktienoptionen keine
Gesamtentschädigung 2008: 1, 2
in bar und Aktien 1, 2 CHF 3 313 261
inklusive Vorsorgebeitrag
von CHF 195 656
CHF 3 508 917      
Gesamtentschädigung 2007:
in bar und Aktien CHF 3 957 144
inklusive Vorsorgebeitrag
von CHF 238 856
CHF 4 196 000  
1 Inklusive Bonus in bar in Höhe von CHF 1 250 000 für das Geschäftsjahr 2007, ausbezahlt 2008 sowie andere Entschädigungen in bar (Kinderzulagen, Dienstaltersgeschenk, Geschäftsfahrzeug, Prämienbeitrag). Für das Geschäftsjahr 2008 wird, wie zuvor ausgeführt, an die Mitglieder der Konzernleitung kein Bonus in bar ausbezahlt. Ebenso wird den Mitgliedern des Verwaltungsrats und der Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2008 keine variable Entschädigung in Aktien zugeteilt werden.
2 Die im Jahr 2008 als variable Entschädigung zugeteilten Aktien bezogen sich auf das Geschäftsjahr 2007. Sie unterliegen einer Sperrfrist von drei Jahren. Der Aktienkurs bei Zuteilung betrug CHF 276; die Zuteilung erfolgte unter Berücksichtigung der Sperrfrist zum ökonomischen Wert von CHF 231.735, der dem Steuerwert entspricht.


Ohne den für das Geschäftsjahr 2007 vergüteten Bonus in bar und die variable Entschädigung in Form von gesperrten Aktien belief sich die Gesamtentschädigung 2008 von Rolf Dörig auf CHF 1 817 462.

Aufgrund des nach seiner Wahl durch die Generalversammlung vom 8. Mai 2008 erfolgten Übertritts von der Konzernleitung in den Verwaltungsrat wurde an Rolf Dörig gemäss der für den Verwaltungsrat massgebenden Entschädigungsregelung aus dem Aktienbeteiligungsprogramm 2008 keine Zuweisung von anwartschaftlichen Bezugsrechten auf Aktien der Swiss Life Holding in Form von Performance Share Units (PSU) mehr vorgenommen.

Für das Geschäftsjahr 2008 wird an Rolf Dörig kein Bonus in bar und keine variable Vergütung in Aktien ausgerichtet werden.

Die im Jahr 2008 an Bruno Pfister als Mitglied der Konzernleitung in der Funktion als CEO International bis 8. Mai 2008 und ab 9. Mai 2008 als Group CEO ausgerichtete Entschädigung in bar und in Aktien sowie die Aufwendungen für die berufliche Vorsorge beliefen sich insgesamt auf folgenden Betrag:

Entschädigung in bar 1 CHF 1 903 193
Aktien 2  CHF 367 764 1587 SLH-Aktien
à CHF 231.735
Aktienoptionen keine
Gesamtentschädigung 2008: 1, 2, 3
in bar und Aktien 1, 2 CHF 2 270 957
inklusive jährlicher Vorsorgebeitrag von
CHF 156 648
CHF 2 427 605  
inklusive zusätzlicher Vorsorgebeitrag
von CHF 598 500 4 
CHF 3 026 105  
1 Inklusive Bonus in bar in Höhe von CHF 850 000 für das Geschäftsjahr 2007, ausbezahlt 2008 sowie andere Entschädigungen in bar (Kinderzulagen, Geschäftsfahrzeug, Prämienbeitrag). Für das Geschäftsjahr 2008 wird, wie zuvor ausgeführt, an die Mitglieder der Konzernleitung kein Bonus in bar ausbezahlt. Ebenso wird den Mitgliedern der Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2008 keine variable Entschädigung in Aktien zugeteilt werden.
2 Die im Jahr 2008 als variable Entschädigung zugeteilten Aktien bezogen sich auf das Geschäftsjahr 2007. Sie unterliegen einer Sperrfrist von drei Jahren. Der Aktienkurs bei Zuteilung betrug CHF 276; die Zuteilung erfolgte unter Berücksichtigung der Sperrfrist zum ökonomischen Wert von CHF 231.735, der dem Steuerwert entspricht.
3 Ohne rechnerischen Wert der zugewiesenen PSU.
4 Zusätzlicher Arbeitgeberbeitrag an die berufliche Vorsorge als reglementarische Nachzahlung infolge Erhöhung des versicherten Lohnes.


Zusätzlich zur Entschädigung in bar und in Aktien sowie als Vorsorgebeitrag sind Bruno Pfister in der Berichtsperiode im Rahmen des auf eine Laufzeit von drei Jahren ausgerichteten Aktienbeteiligungsprogramms 5924 anwartschaftliche Bezugsrechte in Form von Performance Share Units (PSU) zugewiesen worden, die per 1. April 2011 zum Bezug von Aktien der Swiss Life Holding berechtigen, falls dann die Voraussetzungen erfüllt sind. Je nach Entwicklung der vorgegebenen zwei Performancekriterien kann sich die Anzahl der PSU um den Faktor 1,5 erhöhen oder auf 0 reduzieren. Per Zuweisungsdatum vom 1. April 2008 betrug der Fair Value eines PSU CHF 179.30.

Unter Berücksichtigung dieses rechnerischen Wertes der im Jahr 2008 zugewiesenen PSU von insgesamt CHF 1 062 173 belief sich die Gesamtentschädigung 2008 für Bruno Pfister auf CHF 4 088 278.

Ohne den für das Geschäftsjahr 2007 vergüteten Bonus in bar und die variable Entschädigung in Form von gesperrten Aktien betrug die Gesamtentschädigung 2008 von Bruno Pfister CHF 2 870 514.

Für das Geschäftsjahr 2008 wird an Bruno Pfister kein Bonus in bar und keine variable Vergütung in Aktien ausgerichtet werden.

Förderung und Motivation