Kreditrisiken | Für einen Kreditgeber besteht das Risiko, dass eine Gegenpartei ihren Verpflichtungen nicht nachkommt. Dabei könnte es sich beispielsweise um ausbleibende Zinszahlungen bei Obligationen, Darlehen oder Hypotheken handeln. Kreditrisiken treten bei Kapitalanlagen und in beschränktem Masse im Rückversicherungsbereich auf. Swiss Life versucht, solche Ausfälle durch gruppenweite Richtlinien zur Qualität von Schuldnern und durch das Einfordern von Garantien zu verhindern und das eingegangene Risiko adäquat zu entschädigen.

Bei Derivatgeschäften mit Finanzinstituten bewertet Swiss Life regelmässig die ausstehenden Positionen. Die Gegenparteien tätigen Ausgleichszahlungen, so dass das Nettokreditrisiko pro Gegenpartei limitiert werden kann. Bei einzelnen Obligationen wird mit dem Kauf einer Absicherung das Ausfallrisiko reduziert. Kurzfristige Geldanlagen sind verteilt über Staatsanleihen, Nationalbankwechsel und auf mehrere Banken. Letztere sind grösstenteils durch Hinterlegung von Sicherheiten durch die Banken abgesichert.

Swiss Life investiert knapp 60% der Anlagen in Obligationen (Fair-Value-Basis). Davon entfallen wiederum nahezu 60% auf Obligationen mit AAA-Rating. Der verbleibende Teil des Obligationenportfolios ist breit diversifiziert und für tiefer eingestufte Anleihen (BBB oder tiefer) limitiert.