Verantwortungsvolle Unternehmensführung | Vertrauen ist im Geschäft mit der finanziellen Vorsorge eine wichtige Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg. Das Swiss Life entgegengebrachte Ver- trauen basiert vor allem auf der Qualität der Produkte und Dienstleistungen. Es wird aber auch entscheidend geprägt vom Verhalten des Unternehmens ausserhalb der eigentlichen Geschäftstätigkeit. Engagement für Gesellschaft und Umwelt hat deshalb bei Swiss Life Tradition.
Eine verantwortungsvolle Unternehmensführung ist Teil der Kultur von Swiss Life. Grundlage dafür sind die Unternehmenswerte Expertise, Nähe, Offenheit, Klarheit und Engagement. Diese bestimmen das Verhalten im Umgang mit Kunden, Partnern und Mitarbeitenden. Ergänzend zu diesen Werten vermittelt der Code of Compliance konkrete Verhaltensregeln. Die Einhaltung dieser Regeln ist eine wesentliche Voraussetzung für eine rechtlich und ethisch korrekte sowie wirtschaftlich profitable Geschäftstätigkeit. Die Grundsätze des Code of Compliance gelten für die ganze Swiss Life-Gruppe. Ausserhalb der Schweiz und Liechtensteins werden sie unter Berücksichtigung der lokalen Rechtsgrundlagen ergänzt oder modifiziert.
Gesellschaftliches Engagement | Swiss Life feierte 2007 ihr 150-jähriges Bestehen. Das Unternehmen nutzte das Jubiläumsjahr vor allem auch dazu, sein traditionelles gesellschaftliches Engagement weiter auszubauen. Unter dem Leitmotiv «Perspektiven für Menschen» führte Swiss Life in der Schweiz verschiedene Projekte und Veranstaltungen durch. Zusammen mit der Hochschule für Technik Rapperswil lancierte Swiss Life beispielsweise den nationalen Wettbewerb «Jugend gestaltet Lebensraum». Über 1000 Jugendliche im Alter zwischen zwölf und zwanzig Jahren setzten sich im Rahmen dieses Wettbewerbs mit ihrem Lebensumfeld auseinander. Die Jugendlichen analysierten ihre Umgebung und entwickelten raumplanerische Visionen. Daraus sind konkrete Ideen und Vorschläge für eine erstrebenswerte und zukunftsträchtige Gestaltung ihres Lebensraums entstanden. Über 14 000 Jungen und Mädchen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren nehmen an den Anlässen des Kids Festival teil. Das Kids Festival ist eine Serie von vierzig Fussballevents, die Swiss Life in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Fussballverband zwischen April 2007 und Mai 2008 in der ganzen Schweiz mit grossem Erfolg durchführt. Ein weiteres Jubiläumsgeschenk von Swiss Life ist die neu gegründete Stiftung «Perspektiven». Die Stiftung fördert gemeinnützige Initiativen in den Bereichen Gesundheit, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Sport. Als inhaltliche Schwerpunkte definierte die Stiftung Integration und Bildung. Im Rahmen des Jubiläumsjahrs sprach die Stiftung Mittel in Höhe von rund CHF 3 Millionen. Zu den Empfängern von Beiträgen zählte beispielsweise die Stiftung «Zürich-Jobs», die sich für die Integration von Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsprozess engagiert. Im gleichen Bereich setzt das Projekt «Brücke zum Beruf» des Kinderdorfs Pestalozzi in Trogen an. Jugendlichen mit schulischen oder privaten Problemen wird ermöglicht, eine interkulturelle Vorlehre zu absolvieren. Das erleichtert ihnen den Einstieg in den Arbeitsprozess. Unter den Institutionen, die im Jubiläumsjahr weitere namhafte Beiträge erhalten haben, sind auch Pro Juventute Schweiz zur Unterstützung der kostenlosen Notfrufnummer für Kinder und Jugendliche sowie die Stiftung Cerebral, die spezielle Mobilitätshilfen für Kinder mit zerebralen Störungen beschaffen konnte.
Bereits zum 100-jährigen Bestehen im Jahr 1957 gründete Swiss Life die Jubiläumsstiftung der Schweizerischen Lebensversicherungs- und Rentenanstalt für Volksgesundheit und medizinische Forschung. Diese Stiftung ist auch heute noch aktiv und vergibt jährlich Beiträge an verschiedene Forschungsprojekte.
Aber auch in den Märkten ausserhalb der Schweiz nimmt Swiss Life gesellschaftliche Verantwortung wahr. In Deutschland fördert Swiss Life beispielsweise seit Oktober 2007 die Nicolaidis Stiftung. Diese gemeinnützige Einrichtung hilft verwitweten Müttern und Vätern bei der Trauerbewältigung. Organisiert werden Selbsthilfegruppen sowie spezielle Projekte für Kinder und Jugendliche. Verschiedene Beratungsleistungen helfen, die persönliche Krisensituation zu meistern. In Frankreich unterstützt Swiss Life unter anderem das Institut Curie. Dieses ist ein Krankenhaus und zugleich ein Forschungsinstitut zur Krebsbekämpfung.
Umweltmanagement | Die Auswertung der Umweltdaten des Schweizer Innendienstes für 2006 ergab für die Verbrauchszahlen von Strom, Papier und Wasser, gemessen an international anerkannten Kennzahlen des Vereins für Umweltmanagement (VfU), ein positives Gesamtbild. Der Verein ist spezialisiert auf Umweltmanagementthemen bei Finanzdienstleistern. Die Gründe für die gute Beurteilung sind vielseitig: Swiss Life sanierte ihre Verwaltungsgebäude nach Energiegesichtspunkten, bezieht in Zürich ökologisch hochwertigen Strom aus 100% Wasserkraft und verfügt über ein bewährtes Entsorgungssystem. Zwei Drittel aller wiederverwertbaren Abfälle werden rezykliert. Künftig will Swiss Life am Standort Zürich die Energieeffizienz weiter um mindestens 1,5% jährlich steigern. Die Massnahmen im Bereich der effizienten Ressourcennutzung werden in den kommenden Jahren weiter ausgebaut und sollen auch in den Auslandsgesellschaften etabliert werden.
Politisches Engagement | Konzernweit engagieren sich Swiss Life-Vertreter in Gremien, um dem Thema Vorsorge mehr Gehör in der Gesellschaft zu verleihen und politische Diskussionen anzustossen. In Deutschland rief Swiss Life zu diesem Zweck in München die Veranstaltungsreihe «Salon Palais Leopold» ins Leben. Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Medien tauschen sich dort regelmässig über wichtige gesellschaftspolitische Themen aus. Ebenfalls in München erreichte der erste deutsche Swiss Life Pension Day im November eine grosse Öffentlichkeit. Gäste aus Politik und Wirtschaft diskutierten an diesem Anlass zum Thema «Weichenstellung für die Zukunft. Altersvorsorge im europäischen Vergleich».
Nachhaltige Produkte | Die Tochtergesellschaft Swiss Life Asset Management bietet zusammen mit SAM, einer unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaft für nachhaltige Anlagen, seit 2005 als erster Anbieter Sustainability-Balanced-Direktmandate an. Die Anlagen – eine Kombination aus Aktien und Obligationen – werden nach ihrem ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Mehrwert ausgewählt. Inzwischen beträgt das Anlagevolumen rund CHF 125 Millionen. Aufgrund ihres langfristigen Anlagehorizonts haben vor allem Pensionskassen eine hohe Affinität zum Thema der Nachhaltigkeit. Dass sich Nachhaltigkeit auch positiv auf die Performance auswirkt, zeigt der Leistungsausweis für die Sustainability-Balanced-Mandate. Seit Februar 2005 konnte gegenüber dem Vergleichsindex per 31. Dezember 2007 eine um 0,6 Prozent höhere Rendite vor Kosten erzielt werden.