Operationelle Risiken | Das operationelle Risiko beschreibt die Gefahr von Verlusten, die infolge von Unzulänglichkeiten oder des Versagens von internen Prozessen, Menschen und Systemen oder infolge externer Ereignisse eintreten. Mit dem operationellen Risikomanagement (ORM) in Form des internen Kontrollsystems (IKS) strebt Swiss Life die Identifikation, Beurteilung, Steuerung bzw. Minderung von operationellen Risiken an. Basierend auf der Wertschöpfungskette und der definierten Risikotoleranz werden die entsprechenden Risiken bewusst gesteuert und kontrolliert. Ziel ist der ordnungsgemässe Ablauf des betrieblichen Geschehens. Im Fokus stehen dabei die Wirksamkeit von Geschäftsprozessen (Operations), die Zuverlässigkeit der finanziellen Berichterstattung (Financial Reporting) und das Einhalten von Gesetzen und Vorschriften (Compliance). In diesem Zusammenhang hat der Verwaltungsrat im Frühling 2007 das Projekt «Internes Kontrollsystem» lanciert. Darin wurde – gemeinsam mit den Markteinheiten – der Rahmen für das IKS definiert. Ende 2008 wird die Umsetzung des IKS erstmals durch den externen Revisor überprüft.

 
München