Marktrisiken | Das Marktrisiko entsteht durch die Schwankungen der Finanzmärkte, die den Wert der Kapitalanlagen und der Verpflichtungen beeinflussen. Zu den Risikoarten, die für Swiss Life von Bedeutung sind, zählen besonders Zinsänderungsrisiken, volatile Aktienmärkte sowie schwankende Wechselkurse gegenüber dem Schweizer Franken.

Das Zinsrisiko ergibt sich aus den Schwankungen der Zinsen vor allem in Schweizer Franken und Euro, die sich auf den Wert der Kapitalanlagen und die Verpflichtungen (künftige Versicherungsleistungen) gleichzeitig auswirken. Das Zinsrisiko wird im Rahmen des Asset and Liability Management beurteilt und gesteuert. Durch die Investition in entsprechende Zinsinstrumente, insbesondere Obligationen, lassen sich Zinsänderungsrisiken für das Unternehmen reduzieren. Dabei werden die Fälligkeitsstrukturen und Mittelflüsse der Anlagen und der Verbindlichkeiten aufeinander abgestimmt. Swiss Life reduzierte die Zinsänderungsrisiken im Berichtsjahr deutlich, was auch in der Entwicklung des Duration Gap zum Ausdruck kommt. Dies führte zu einer Abnahme des Gesamtrisikos.

Das Aktienrisiko ergibt sich aus den Schwankungen der weltweiten Aktienmärkte. Die einzelnen Geschäftseinheiten steuern dieses Risiko durch Anlagelimiten. Swiss Life investiert in Aktienmärkte und verzichtet auf Einzeltitelselektion. Die Aktienquote nach Absicherungen (Aktienquote netto) der Gruppe lag per Ende 2007 bei 7,5%.



Das Währungsrisiko umfasst die Schwankungen der Fremdwährungen gegenüber dem Schweizer Franken und wird durch Wechselkurs-Absicherungsgeschäfte begrenzt.



Neben der Steuerung und Kontrolle in den einzelnen Geschäftseinheiten werden die Marktrisiken auf Gruppenstufe konsolidiert und gesamthaft beurteilt. Bei der Bewertung spielen auch externe Anforderungen der Aufsichtsbehörden und der Rating-Agenturen eine zentrale Rolle. Aus diesen Anforderungen können sich Einschränkungen bezüglich der Anlagepolitik in den einzelnen Ländern ergeben.